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Afrika-Filmfestivals

Filmfestivals
Afrikanische Filmtage München
Afrikamera Berlin
Augen Blicke Afrika
 
Diese Filmfestivals im Oktober und November sollten Sie auf keinen Fall verpassen.

Afrikanische Filmtage München 27. - 29. Oktober 2016

Bereits zum sechsten Mal in Folge laden die Afrikanischen Filmtage in den Münchner Gasteig, um Einblicke in afrikanisches Filmschaffen und neue Perspektiven auf den heterogenen Nachbarkontinent zu ermöglichen. Organisiert werden die Filmtage von Jokko Connection e.V. und der Münchner Stadtbibliothek.

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AFRIKAMERA Berlin 01. - 06. November 2016

In seiner neunten Ausgabe stellt das vom gemeinnützigen Kulturverein toucouleur e.V. organisierte Festival AFRIKAMERA – AKTUELLES KINO AUS AFRIKA eine Auswahl von aktuellen Spiel- und Dokumentarfilmen in den Mittelpunkt, die sich mit LGBTI-Themen auseinandersetzen und für die Akzeptanz queerer Lebensweisen auf dem afrikanischen Kontinent engagieren.

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Afrikanisches Filmfestival - Augen Blicke Afrika 03. - 13. November 2016
In Hamburg findet dieses Jahr zum fünften Mal das Afrikanische Filmfestival Augen Blicke statt. In diesem Jahr liegt der Schwerpunkt bei „Frauen im afrikanischen Kino“. Mit einer vielseitigen Auswahl aktueller Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme werden der künstlerische Aufbruch und Ausdruck von Regisseurinnen vorgestellt. Organisiert wird das Filmfestival von Augen Blicke Afrika e.V. in Kooperation mit dem Studio-Kino Hamburg und der W3 – Werkstatt für internationale Kultur und Politik e.V.

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AFRIKANISCHE FILMTAGE MÜNCHEN 2016 | 27. - 29. Oktober

aft_s1_onlineIn einer Zeit, in der die Welt nur mehr global zu fassen ist, verdeutlichen die in diesem Jahr ausgewählten Filme einmal mehr sowohl die untrennbare Verbundenheit von afrikanischer Geschichte und Gegenwart als auch die enge Verflechtung Afrikas mit dem Rest der Welt. Vier Spielfilme und drei Dokumentarfilme aus unterschiedlichsten Ländern erzählen in filmisch-künstlerischer Mannigfaltigkeit von der Entstehung und Entwicklung des Afrikanischen Kinos sowie von politisch aktuellen Themen und Problematiken, die sich längst auch außerhalb der geographischen Grenzen Afrikas bemerkbar machen. Im Kino weicht der einstige Blick auf das kulturell Fremde dann immer häufiger dem gemeinsamen Erleben filmisch umgesetzter, afrikanisch-europäischer Realitäten.

Hier gehts zum Programm der Afrikanischen Filmtage München.
 
AFRIKAMERA 2016 | 1. - 6. November
African Queers, African Movies, African Cultures

14470496_1436615989688357_5042218681121962702_nQueere Lebensweisen und Praktiken sind auf dem afrikanischen Kontinent zu einem zentralen gesellschaftlichen und kulturellen Streitthema geworden, das nicht selten für politische Zwecke instrumentalisiert wird. Nicht erst seit den letzten Jahren gilt Afrika als homophober Kontinent par excellence - in mehr als der Hälfte der afrikanischen Staaten ist Homosexualität strafbar, in einigen Ländern steht sogar die Todesstrafe darauf.

Weltweite Aufmerksamkeit erweckte zum Beispiel die Ermordung des ugandischen Schwulenaktivisten David Kato. Lesben, Schwule, Bi- und Transsexuelle sind in Afrika immer wieder Opfer von Inhaftierungen, „korrektiven“ Vergewaltigungen und Erpressung. Von Uganda bis zum Senegal gibt es viele Länder, die ihre Gesetze gegen LGBTI weiter verschärfen.

Mehr Informationen zu den Filmen finden Sie auf der Seite von AFRIKAMERA.

Wir haben ein paar weiterführende Links und Informationen für Sie zusammengestellt, die Sie hier finden:
Fluter: Flickenteppich in Regenbogenfarben
Fluter (Heft Nr. 59): Riskante Liebe  
LoNam (2015): Mosambik: Homosexualität steht nicht mehr unter Strafe
LoNam (2011): Ghana verweigert Rechte für Homosexuelle
LoNam (2011): Mogae befürwortet die Legalisierung von Homosexualität
Der Tagesspiegel (2014): Von Duldung zu leidenschaftlicher Ablehnung
Queeramnesty (2013): Liebe ist kein Verbrechen
CNN (2016): How african writers are taking LGBT issues mainstream
AUGEN BLICKE AFRIKA - AFRIKANISCHES FILMFESTIVAL HAMBURG 2016 | 03. - 13. November

Das afrikanische Filmfestival in Hamburg zeigte in den vergangenen Jahren zahlreiche Filmproduktionen die unter anderem aktuelle politische Auseinandersetzungen und sozial- gesellschaftlichen Wandel in afrikanischen Ländern thematisierten.augenblicke_afrika_filmfestival_2016

In 2016 liegt der Schwerpunkt bei „Frauen im afrikanischen Kino“. Eröffnet wird das Festival mit der berühmten tunesisch-belgisch-französischer Koproduktion ,,Kaum öffne ich die Augen“, die von der sozial-politischen Auseinandersetzung zwischen einer Rockband mit Farah als Frontfrau und der repressiven tunesischen Regierung handelt.

Viele der Filme spiegeln das Aufbegehren gegen traditionelle Rollenzuschreibungen oder überkommene Gesetzgebungen wie beispielsweise die Überlebensstrategien von Frauen, die Versuche, das Leben nach den eigenen Überzeugungen zu gestalten, sowohl auch der Kampf gegen Vergewaltigung und Missbrauch wieder. Der Film ,,Difret-Das Mädchen Hirut“ zeigt die wahre Geschichte eines entführten Mädchens, die als Opfer der ,,Telefa“ Tradition für große Aufmerksamkeit sorgte und dadurch zum Wendepunkt für die Frauenrechte in Äthiopien wurde.

Im afrikanischen Kino übernehmen immer mehr Frauen die Rolle der Regie. Während interessanter Podiumsdiskussionen mit Filmemacherinnen wird darüber diskutiert, welche Themen aufgegriffen und filmisch durchgesetzt werden. Im Laufe des Festivals berichten Apolline Traoré, Feriel Ben Mahmoud und Hind Bensari über die Arbeit als Regisseurin.

Weiterhin werden Filme zur politischen Gegenwart in Kongo, zum Thema Hexerei oder zum sozialen Wandel in ländlichen und städtischen Regionen gezeigt.

Hier gehts zum ausführlichen Programm des Filmfestivals Augen Blicke Afrika