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Campus

Für Abenteurer, Querdenker und solche, die es werden wollen …

 
Du bist zwischen 18 – 25 Jahre? Hast gerade dein Abi gemacht oder in den Semesterferien einfach noch nichts vor? Du willst Auslandserfahrung sammeln und bist neugierig auf andere Kulturen? Dann bist du beim Campus Entwicklungspolitik genau richtig.

Der Campus ist ein 6-wöchiger Workshop zu entwicklungspolitischen Themen in einem afrikanischen Land. In kleinen Gruppen von 9 -12 Personen, lernt ihr die verschiedenen Facetten eurer Gastkultur intensiv kennen, besucht spannende Umweltprojekte, Nichtregierungsorganisationen, internationale Organisationen z.B. die UNESCO und führt faszinierende Gespräche mit Zeitzeugen, lokalen Künstlern und Experten aus (Entwicklungs-) Politik und Wirtschaft. Immer mit dabei: unser Seminarleiter!
Uganda

Campus Entwicklungspolitik - Uganda

6-Wochen entwicklungspolitischer Workshop für alle Weltenentdecker von 18-25 Jahre. Sammle wertvolle Auslandserfahrung, besuche Internationale Organisation und lokale NGOs, erhalte Einblick in die Entwicklungs- zusammenarbeit und erkunde Uganda auf spannenden Ausflügen …

Ab ins Ausland

Mit Herz und Verstand...

Auslandserfahrung im Lebenslauf ist ein klares Plus. Man erweitert seine Möglichkeiten, verbessert seine Fremdsprachenkenntnisse, lernt mit anderen Menschen und Kulturen umzugehen, eignet sich Wissen über andere Regionen dieser Welt an, sammelt unvergessliche Erfahrungen, wird selbstständiger, weltoffener …

Mit dem Campus fördern wir gezielt die positiven Aspekte von Auslandsaufenthalten und vermeiden ihre negativen Auswirkungen. Denn gerade Angebote in Entwicklungsländern, berücksichtigen oft nur die Interessen der Reisenden.

Seit einigen Jahren erfreuen sich Kurzzeit-Freiwilligeneinsätze (Voluntourismus) wachsender Beliebtheit. Möglich sind diese Einsätze bereits ab einer Woche, in Waisenheimen, Schulen usw. Die Welt sehen und nebenher etwas Gutes tun – klingt erst mal gut. Aber würden wir in Deutschland alle drei Wochen einen neuen Praktikanten in ein Waisenhaus schicken oder unseren Kindern neue Lehrkräfte in der Schule vorsetzen? Wir müssen uns selbstkritisch fragen, mit welchem Selbstverständnis wir hier agieren und wem mit diesen Aufenthalten geholfen ist. Weitere Informationen zu Voluntourismus findet ihr hier.

Durch eine klare Abwendung vom Hilfsgedanken, hin zu interkulturellem Lernen, schaffen wir mit unserem Campus Entwicklungspolitik eine Alternative. Wichtig ist uns, dass wir von den Menschen vor Ort lernen. Wir möchten sie nicht belehren. Deshalb arbeiten wir in den Ländern mit lokalen Experten, die uns ihre Sicht auf entwicklungspolitische und globale Herausforderungen vermitteln. So vermeiden wir eine eurozentrische Sicht und entwickeln ein Verständnis für unsere Gastgesellschaften.

andere Sicht-weisen

Neue Perspektiven

 Die Hilfslosigkeit im Umgang mit der aktuellen Flüchtlingskrise ist ein aktuelles Beispiel, das verdeutlicht wie wichtig es ist, in globalen Zusammenhängen zu denken. Herausforderungen wie Flucht, Migration und Klimawandel können nicht auf nationaler Ebene gelöst werden. Welche Auswirkungen haben lokale Handlungen auf globaler Ebene? Und was „bringt es“, wenn der Einzelne in seinem Alltag etwas verändert?

Der Campus macht erfahrbar wie unsere Lebenswelten zusammenhängen und zeigt Möglichkeiten auf verantwortungsbewusst zu handeln und sich aktiv für Veränderungen stark zu machen. Damit dies gelingt, schaffen wir die Möglichkeit den Menschen in den Gastländern auf Augenhöhe zu begegnen.

Wir setzen uns kritisch mit dem deutschen Afrikabild, globalen Machtverhältnissen, Abhängigkeiten und Stereotypen auseinander. Durch die Auseinandersetzung mit den anderen Teilnehmern, dem Seminarleiter und natürlich den lokalen Experten, kannst du dir deine eigene Meinung bilden.

Das Programm zeigt Möglichkeiten auf sich nach der Rückkehr gesellschaftlich zu engagieren und regt die Teilnehmer an ihr Wissen und ihre Erfahrung weiter zu geben.
FAQ
Ablauf
Voraussetzungen
Preis
Sicherheit
Sonstiges
 

FAQ

Hier findest du die meistgestellten Fragen zum Campus Entwicklungspolitik.

Du hast weitere Fragen? Dann schreib uns oder ruf uns an. Wir freuen uns auf deine Nachricht.

Der Campus Entwicklungspolitik findet 2017 in Uganda statt. Wenn du ein paar Informationen zu Uganda lesen willst, dann schau mal hier.

 
 
Wie funktioniert die Anmeldung für den Campus?
Fülle einfach das Anfrageformular aus. Deine Anfrage ist selbstverständlich unverbindlich! Wir werden dich danach kontaktieren und ein Telefon oder Skype Gespräch vereinbaren. Solltest du aus Berlin (oder Umland) kommen, kann auch ein persönliches Treffen arrangiert werden. Keine Angst, es handelt sich dabei nicht um ein Bewerbungsgespräch. Es geht darum uns gegenseitig kennen zu lernen. Sicherlich hast du viele Fragen zu deinem Aufenthalt, die du gerne persönlich klären möchtest. Unsere eigene Erwartung an dich ist vor allem, dass du offen für Neues, tolerant und interessiert bist.

Bis wann muss ich mich anmelden?
Eine Anmeldung ist bis zu 6 Wochen vor Programmbeginn möglich. Bitte denke daran, dass wir unsere Gruppen klein halten. Kurz vor Programmbeginn ist es daher möglich, dass alle Plätze bereits vergeben sind.

Wo genau findet der Campus statt?
Du hast die Qual der Wahl zwischen Uganda und Tansania. Während des Campus haben wir zwei Städte ausgesucht, in denen der Campus stattfindet. In Uganda ist dies Kampala und Gulu, in Tansania Arusha und Dar es Salaam. Wir sind jedoch nicht Ortsgebunden und werden auch Ausflüge machen.

Mit welchen Themen beschäftigen wir uns beim Campus?
Eine detailliere Auflistung findest du in den aktuellen Programmen. Die Themen variieren von Land zu Land und von Campus zu Campus, denn nicht immer stehen uns die gleichen Experten für Gespräche zur Verfügung. Wir achten bewusst darauf, verschiedene Themen und Sichtweisen zu berücksichtigen. So vermeiden wir einseitige Betrachtungen und berücksichtigen die Interessen aller Teilnehmer. Aus diesem Grund fragen wir dich schon bei der Bewerbung wo deine Interessen liegen. Eigene Schwerpunkte können während des Vorbereitungsseminars besprochen werden und fließen z.B. in deine Projektarbeit ein.

Gibt es Freizeit/ ein Freizeitangebot?
Selbstverständlich gibt es Freizeit. Immerhin gibt es kaum eine bessere Möglichkeit ein Land zu entdecken, als auf eigene Faust. Wie ihr eure Freizeit gestaltet, bleibt euch überlassen. Darüber hinaus beinhaltet der Campus bereits ein breites Programm, welches andere als Freizeitaktivitäten wahrnehmen. Z.B. Ausflüge in Nationalparks oder auf einen lokalen Markt. Einziger Unterschied: Wir lassen eure Eindrücke nicht einfach so stehen, sondern binden sie in unser Seminar- und Workshop Programm ein. Wie ist z.B. ein lokaler Markt aufgebaut und welche Konfliktpunkte gibt es zwischen Nationalparks und lokalen Farmern?

Erhalte ich eine Teilnahmebestätigung?
Du erhältst eine Teilnahmebestätigung mit einer Auflistung aller Seminarinhalte und einer Bestätigung über deine Projektarbeit. Diese kannst du zukünftig deinem Lebenslauf und deinen Bewerbungen beilegen.
 
 
An wen richtet sich der Campus Entwicklungspolitik?
Der Campus richtet sich an junge Erwachsene im Alter von 18-25. Er ist die ideale Auslandserfahrung für alle, die nach dem Abitur oder in den Semesterferien einige Wochen in einem afrikanischen Land verbringen wollen.

Benötige ich Vorkenntnisse, um am Campus teilzunehmen?
Du benötigst keine fachlichen Vorkenntnisse. Unsere Seminare und Workshops sind so konzipiert, dass jeder problemlos Anschluss findet. Solltet ihr einmal etwas nicht verstehen, fragt jederzeit nach. Es gibt keine dummen oder unnötigen Fragen. Der Campus lebt vom Austausch miteinander. Unterschiedliche Ansichten und Meinungen sind erwünscht, behaltet sie nicht für euch.

Spreche ich gut genug Englisch?
Ihr solltet in der Lage sein euch zu verständigen. Da ihr tagtäglich in dem Land von Englisch umgeben seid, wird euch dies in kurzer Zeit gut gelingen. Habt keine Scheu zu sprechen. Gerade an der Uni oder im Arbeitsleben, ist es vollkommen normal, dass Menschen mit unterschiedlichsten Akzenten und Sprachniveaus zusammen kommen. Wir helfen euch dabei die Sprachhürde mit Leichtigkeit zu nehmen.
 
 
Warum ist der Campus teurer als viele Freiwilligenaufenthalte?
Der Campus bewegt sich im oberen Preissegment von Freiwilligenangeboten. Dies liegt unter anderem daran, dass unsere Reisen nachhaltig gestaltet sind. Das bedeutet, dass wir darauf achten, dass vor Ort ein Mehrwert geschaffen wird z.B. durch faire Gehälter. Der Großteil des Preises kommt direkt in den Ländern an. Zudem begleitet euch ein ständiger Seminarleiter und Ansprechpartner, der ebenfalls bezahlt werden muss. Ca. 15 Prozent des Preises kommt Mingle Africa zu Gute. Davon bezahlen wir z.B. die Gehälter unserer eigenen Angestellten und unsere Messeauftritte wie die Jubi.

Was ist im Preis inbegriffen/ nicht inbegriffen?
Eine genaue Auflistung findest du in der Leistungsbeschreibung. Die größten Kostenpunkte wie Unterkunft, Verpflegung während der Seminare und Workshops und natürlich deine Betreuung sind im Programmpreis enthalten. Nicht inbegriffen sind: der Flug, persönliche Ausgaben (z.B. Ausgehen mit deinen Freunden, Fahrtkosten für öffentliche Verkehrsmittel in eurer „Freizeit“, z.B. zum Strand)

Gibt es Stipendien/ Preisnachlass?
Aktuell gibt es kein festes Stipendienprogramm. Wir arbeiten jedoch eifrig daran eines zu etablieren, denn wir sind überzeugt, dass Bildungsmöglichkeiten nicht vom Portemonnaie (der Eltern) abhängen dürfen.
 
 
Sind die Länder sicher?
Unser Aufenthalt führt uns ausschließlich in Länder, in die man als Tourist problemlos reisen kann. Bereits vor dem Vorbereitungsseminar erhältst du umfassende Länderinformationen und Tipps zu länderspezifischen Verhaltensweisen während des Auslandsaufenthalts. Wir setzen keine rosarote Brille auf. Vor Ort steht euch euer Seminarleiter mit Rat und Tat beiseite und weist euch auf lokale Sicherheitsaspekte hin.
 
Was unterscheidet den Campus von Freiwilligenaufenthalten?
Bei einem Freiwilligenaufenthalt arbeitest du für einige Wochen oder Monate in einem bestimmten Projekt. Im Vordergrund steht hierbei die Idee zu helfen. Inwiefern dies während eines Kurzzeit-Aufenthalts möglich ist, werden wir während des Campus sicherlich noch diskutieren. Der Campus stellt statt des Hilfsgedankens das eigene Lernen in den Vordergrund. Wir fahren nicht in ein afrikanisches Land, um jemandem etwas beizubringen. Vielmehr erkennen wir an, dass es von den Menschen vor Ort viel für uns zu lernen gibt, wenn wir ihnen auf Augenhöhe begegnen und in einen gleichberechtigten Dialog eintreten.

Was „bringt“ mir eine Teilnahme am Campus?
Der Campus ermöglicht es dir wertvolle Auslandserfahrung zu sammeln und dich vertiefend mit einem Land und einer Kultur zu beschäftigen. Auf einer Reise sammeln wir unglaublich viele Erfahrungen. Wir neigen allerdings dazu, diese oft vorschnell zu bewerten und mit dem uns bekannten zu vergleichen. Durch unseren Seminarleiter vor Ort werden dir viele Fragen beantwortet, wenn es z.B. um kulturelle Unterschiede geht. Du wirst feststellen, dass du dir völlig neue Sichtweisen durch deinen Auslandsaufenthalt eröffnest und „anders“, oft weder besser, noch schlechter ist. Zudem übst du deine Sprachkenntnisse aus der Schule in einem neuen Kontext, was dir sicherlich im Studium noch zu Gute kommen wird. Darüber hinaus kann dein Aufenthalt dir eine ganze Reihe von Soft-Skills vermitteln: du wirst selbstbewusster, kannst dich in anderen kulturellen Kontexten in Zukunft weit sicherer bewegen und eröffnest dir durch den Austausch mit unserem Seminarleiter und den Experten vor Ort vielleicht ganz neue Perspektiven für deine eigene berufliche Zukunft oder Studienwünsche.