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Tansania Rundreise 15 Tage - Tansania Studienreise 15 Tage ab 4629 €
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Rundreise 15 Tage - Tansania Studienreise

Unsere 15 tägige Kleingruppenreise zeigt Ihnen die wunderbare Natur- und Artenvielfalt Tansanias und richtet den Blick auf die reiche und vielfältige Kultur und Geschichte des Landes: abseits des Massentourismus. Lassen Sie sich von den technologischen Entwicklungen am Twende Innovations Center faszinieren, von der modernen Kunst- und Kulturszene in Arusha inspirieren und von der Lebensweise ethnischer Minderheiten wie den Hazabe im Yaeda Valley berühren. Wir widmen der vorkolonialen, kolonialen und postkolonialen Geschichte Aufmerksamkeit und begegnen zahlreichen Menschen, die sich für positive soziale Entwicklungen in Tansania stark machen. Von Armutsreduktion, über Frauenförderung bis zu Umweltschutz. 

In den letzten Jahren ist Tansania zu einem der beliebtesten Reiseziele auf dem afrikanischen Kontinent geworden. Kein Wunder, denn das ostafrikanische Land bietet eine atemberaubende Vielfalt an Tieren und Pflanzen. Darunter auch 914 bedrohte Arten, darunter unter anderem die Nashörner. Dass sich ihre Population im berühmten Ngorongoro-Krater langsam erholt, erfüllt die hiesigen Wildhüter zu Recht mit Stolz. Denn 1996 waren gerade einmal 13 dieser beeindruckenden Tiere der jahrzehntelangen Wilderei entkommen. Die Abgeschlossenheit des Vulkankraters ist ein wahres Paradies zur Beobachtung von Elefanten, Gazellen und Antilopen, Paviane und Meerkatzen, Löwen und Schakalen. Zweifellos ist der Ngorongoro-Krater eines der natürlichen Highlights unserer Tour. In der Regenzeit kann man hier sogar die Große Migration der Serengeti bewundern. Dann ziehen Zigtausend Gnus und Zebras auf ihrer langen Wanderung durch den Ngorongoro-Krater. Doch auch weniger bekannte Regionen laden zur Tierbeobachtung ein und ermöglichen Safaris zu Fuß oder mit dem Rad. Erkunden Sie z.B. bei einer Waderung die zahllosen Vogelarten um den Deluti Kratersee mit Blick auf den Mount Meru; Erspähen Sie auf Ihrer Wanderung über die Simba Farm Colobus Affen in den Bauwipfeln und fördern Sie durch Ihre Wandersafari im Sinya Wildlife Conservatory den Artenschutz und das Zusammenleben von Mensch und Tier; Erhalten Sie bei Vorträgen von Forschern und Umweltschützern einen tiefen Einblick in die aktuelle Forschung zu Giraffen und Löwen und erleben Sie die Tierwelt hautnah bei einer Safari mit den Fahrrad in Mto wa  Mbu. Sogar einen Teil des Kilimanjaro werden Sie auf Ihrer Reise besteigen…
© Mingle Africa Spähn & Witt GmbH
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Für uns selbstverständlich:
Eine garantierte Durchführung der Reisen ab 4 Personen.
Kleine Gruppengrößen mit maximal 12 Personen.
Sozial verantwortliches Reisen, das vor Ort die wirtschaftlichen Strukturen stärkt, z.B. durch familiengeführte Unterkünfte und lokale Guides.
Ein respektvoller Umgang mit der lokalen Bevölkerung, der die Privatsphäre und Würde der Menschen achtet und Armut nicht zur touristischen Attraktion werden lässt.
Umweltbewusstes Reisen, z.B. durch einen Verzicht auf Inlandsflüge und Stadtbesichtigungen zu Fuß oder mit dem Rad.
Gerne organisieren wir für Sie ein Hotel, wenn Sie früher anreisen oder abreisen möchten.
1. Tag

Ankunft am Kilimanjaro Flughafen

Unsere Reise beginnt am Kilimanjaro Flughafen im Nordosten Tansanias. Der kleine Flughafen liegt südwestlich des majestätischen Kilimanjaro Massivs und ist ein beliebter Ausgangspunkt für Touren zum berühmten Kilimanjaro und dem Serengeti Nationalpark. 

Selbstverständlich nimmt Sie unser Guide am Flughafen in Empfang und begleitet Sie zu Ihrem Hotel im nahegelegenen Arusha, der drittgrößten Stadt in Tansania. Die fruchtbaren Böden um Arusha bieten ideale Bedingungen zum Anbau von Kaffee, Getreide, Gerste und verschiedene Obstsorten. Ein Grund für das starke Bevölkerungswachstum der Stadt. Als Sitz der Ostafrikanischen Gemeinschaft ist Arusha von politischer Bedeutung für die gesamte Region Ostafrika. Ihr Guide gibt Ihnen heute einen detaillierten Einblick in die gemeinsame Reise.
2. Tag

Lake Duluti und Stadtbesichtigung Arusha

Wir verlassen Arusha für einen Ausflug an den Duluti Kratersee. Das saubere Wasser bietet zahllosen Fisch- und 130 Vogelarten ein Zuhause. Der Wald rund um den See ist ein Naturschutzgebiet und lädt mit seinen Naturpfaden zur Vogelbeobachtung ein. An klaren Tagen bietet sich ein herrlicher Ausblick auf den Mt Meru. Der See ist ein beliebtes Ausflugsziel für die ansässige Bevölkerung, die an Sonn- und Feiertagen gerne hierher kommt, um dem quirligen Stadtleben eine Zeitlang zu entkommen. 

Bei einer leichten Wanderung um den See kommen wir mit lokalen Farmern ins Gespräch und erfahren mehr über die hiesige Landwirtschaft. Unterwegs besuchen wir ein lokales Unternehmen, das Wasserfilter produziert. Denn nicht überall findet man so eine exzellente Wasserqualität wie in diesem See.  Wasserverunreinigung ist in der Region die Hauptursache von Krankheiten. Ein Mitarbeiter klärt uns über Gefahren durch verunreinigtes Wasser auf, die Möglichkeiten das Wasser zu reinigen den richtigen Umgang mit dem kostbaren Nass. 

Unser Mittagessen genießen wir in Arusha in dem neu angelegten Stadtpark „Edible Themi Living Garden“. Alle Lebensmittel werden direkt vor Ort in biologischer Landwirtschaft angebaut. Es erwartet Sie beste tansanische Hausmannskost. Diese grüne Oase inmitten der Stadt schlägt eine Brücke zwischen Naherholung und nachhaltiger Entwicklung, denn das Projekt fördert die urbane Landwirtschaft, setzt sich für gesunde Ernährung und Armutsreduktion ein und bietet Frauen und ihren Familien eine wichtige Einkommensquelle. 

Am Nachmittag erkunden wir mit einem lokalen Stadtführer Arusha. Wir besuchen den Central Market, auf dem es von Fleisch, über Gewürze bis zu Stoffen alles zu kaufen gibt, was ein tansanischer Haushalt im Alltag benötigt. Unser Stadtführer gibt Ihnen einen Einblick in die verschiedenen Bevölkerungsgruppen, die hier zusammenleben. 

Wir besichtigen das alte deutsche Fort - auch German Boma genannt. Die 1886 errichtete Garnison ist ein imposanter Bau. Heute ist hier ein kleines, aber feines Museum untergebracht, das über die Menschheitsgeschichte, die Kolonialzeit und die Tier- und Pflanzenwelt informiert. Ihre Museumsbesuche werden durch einen fachkundigen Guide begleitet. 

Unser Abstecher in das Arusha Declaration Museum bringt uns die politische Entwicklung des Landes näher. Vom Museum selbst sollte man dabei nicht zu viel erwarten. Die Ausstellung ist bescheiden. Dafür ist der Einblick in die Geschichte des „afrikanischen Sozialismus“ mit dem wir uns hier befassen, umso spannender. 1967 stellte Julius Nyerere, der erste Präsident Tansanias, in der „Arusha Declaration“ seine Idee eines afrikanischen Sozialismus vor. Der Swahili Begriff  „Ujamaa“ wurde zum Kern der Idee. Er umfasst Bedeutungen wie Familie, Gemeinschaftssinn und Einheit. Wirtschaftlich schlug das Konzept fehl, doch bis heute gilt Nyerere als einer der bedeutendsten und unsichtigsten Staatsmänner. Die Vereinten Nationen ehrten Nyerere zehn Jahre nach seinem Tod als „Weltheld“ für soziale Gerechtigkeit. Und bis heute wird Nyerere in Tansania respektvoll „Mwalimu“ (Lehrer) genannt.
3. Tag

Fahrt nach West Kilimanjaro

Wir verlassen Arusha und fahren in die Region West Kilimanjaro. Es erwarten uns weitläufige Savannenlandschaften, die man mit kaum einer Menschenseele teilen muss. Die Region ist touristisch kaum erschlossen und aufgrund der Wasserknappheit gibt es nur vereinzelte kleine Siedlungen. Unser Ziel ist die Serengeti Simba Lodge, abseits geteerter Straßen. Die Farm ist seit 1981 ein landwirtschaftlicher Betrieb und bietet erst seit kurzem Übernachtungsmöglichkeiten für Touristen an. Auf der Farm werden Weizen und Gerste für den lokalen Markt und Saatbohnen für den Export nach Europa angebaut. Außerdem wachsen auf der Farm verschiedene Gemüsesorten und Kräuter, die in Arusha verkauft und vor allem in der wunderbaren hauseigenen Küche verarbeitet werden. Ein wunderbarer Einblick in das Leben auf einer tansanischen Farm und den Alltag in den umliegenden Gemeinden. 

Zu Fuß brechen wie am Nachmittag zu einer geführten Wanderung zum Simba River auf. Der Fluss versorgt die gesamte Farm über ein altes System aus den 1920er Jahren mit Wasser. Der Weg führt durch ein nahgelegenes Waldgebiet, das zahlreichen Vogel- und Schmetterlingsarten ein Zuhause bietet. Ihr Guide wird Ihnen allerlei Interessantes zu Flora und Fauna erzählen. Richten Sie Ihren Blick nach oben, denn in den Baumwipfeln kann man Colobus-Affen erspähen. Aufgrund seiner schwarz-weißen Färbung werden die Colobus- Affen auch Schwarz-weiße Stummelaffen genannt. Mit einer Größe von 45 bis 72 cm sind sie die größten Stummelaffen; wobei die Männchen deutlich größer sind als die Weibchen. Wenn Sie einen Colobus in den Baumkronen entdecken, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sich in den umliegenden Bäumen weitere Affen verstecken, da sie in Gruppen von acht bis fünfzehn Tieren zusammenleben. Am Fluss angekommen können sie sich im kühlen Nass erfrischen oder einfach die angenehme Stille der Natur genießen. Auch wenn die Wanderung nicht allzu fordernd ist, sollten Sie stets gutes Schuhwerk tragen! 

Den Abend lassen wir auf der Farm bei einem Sundowner mit Ausblick auf die umliegenden Vulkane, den Kilimanjaro und den Mount Meru ausklingen.
4. Tag

Wandersafari durch das Sinya Wildlife Conservancy

Unser Weg führt in das das Dorf Sinya, das in einer sogenannten Wildlife Management Area (WMA) liegt. Das Management dieser Areale obliegt den ansässigen Gemeinden, die so direkt vom Naturschutz und Tourismus profitieren. Das Schutzgebiet ist sehr naturbelassen. Im Gegensatz zu anderen tansanischen Parks gibt es hier keine Straßen. Bekannt wurde Sinya durch die großen Elefantenherden, die bei ihrer Futter- und Wassersuche auf dem Weg in Richtung Kilimanjaro, durch das Gebiet wandern. Auch zahlreiche andere Pflanzenfresser, darunter verschiedene Antilopenarten und Zebras sind hier anzutreffen. Sogar Löwen und Geparden finden ihren Weg in den Park. Wie überall wo Mensch und Tier aufeinander treffen, führt der Umweltschutz in Tansania nicht selten zu Konflikten. Wie gemeindebasierte Ansätze helfen können dies zu vermeiden, erklärt uns einer der Projektinitiatoren. Ein einmaliger Einblick in die immer wieder konfliktgeladene Koexistenz von Mensch und Tier. Wir folgen dem positiven Beispiel dieses Projektes und lassen das Auto stehen.  

Bei unserem Streifzug begegnen wir ansässigen Maasai und besuchen die Sinya Miene. Hier wurde in den 1940er bis 1960er Jahren „Amboseli-Meerschaum“ abgebaut. Die Bezeichnung Meerschaum ist irreführend. Magnesiumsilikat, auch Sepiolith genannt, entsteht aus Ablagerungen fossiler Muscheln. Heute werden aus Meerschaum vor allem Pfeifen und Schmuck hergestellt.
5. Tag

Kilimanjaro - Wanderung zum Shira-Plateau

Heute besteigen wir den Kilimanjaro. Aber keine Angst, unser Ziel ist nicht die höchste Spitze des Massivs. Wir haben uns das Shira-Plateau zum Ziel gesetzt. Das Kilimanjaro-Massiv besteht im Wesentlichen aus drei erloschenen Vulkanen. Der höchste Gipfel, Uhuru Peak genannt, befindet sich in 5.895 m Höhe. Das Shira-Plateau befindet sich hingegen auf einer Höhe von 3.961 Metern. Wir starten im Kilimanjaro-Nationalpark auf einer Höhe von 3.400 Metern. Der Weg führt zunächst durch tropischen Regenwald. Doch schon bald geht die Vegetation in eine buschige Strauchlandschaft über. Halten Sie die Augen offen, denn neben Affen und verschiedenen Vogelarten gibt es auf unserer Wanderung zahllose Insekten zu bestaunen. Fälschlicher Weise oft für Krähen gehalten, werden die hier lebenden Geierraben. 

Unsere vierstündige Wanderung ist nicht besonders anspruchsvoll, trotzdem sind ein gewisses Maß an Fitness und trittfeste Schuhe notwendig. Begleiten wird uns ein zertifizierter Kilimanjaro-Guide, der uns Einblick in die spannende Geologie und das Leben am Rand des höchsten afrikanischen Berges ermöglicht. Am Shira-Plateau angekommen, werden wir mit einem malerischen Ausblick auf den Uhuru-Peak und die umliegende Landschaft belohnt. Hier legen wir die Beine hoch und tanken mithilfe des mitgebrachten Lunchpakets neue Kräfte. Zurück in der Lodge können Sie am prasselnden Lagerfeuer entspannen.
6. Tag

Arusha - Zu Besuch im Ostafrikanischen Parlament

Nach einem ausgiebigen Frühstück machen wir uns auf den Rückweg nach Arusha.  Bei einem Besuch des Sekretariats der Ostafrikanischen Gemeinschaft (East African Community, EAC) erfahren wir mehr über die internationale Politik und Bedeutung Tansanias in der Region Ostafrika. 

Die Ostafrikanischen Gemeinschaft wurde im Jahr 2000 durch die Staaten Tansania, Kenia und Uganda ins Leben gerufen. Ziel dieser zwischenstaatlichen Organisation ist die wirtschaftliche, politische und soziale Zusammenarbeit. Wichtige Schritte sind eine einheitliche Währung und die Schaffung einer Zollunion. Als gemeinsame Institutionen bestehen bislang ein Gerichtshof und die parlamentarische Versammlung. Seit 2006 sind Burundi und Ruanda, seit 2016 auch der Südsudan Mitglieder der Ostafrikanischen Gemeinschaft. Bei einer Führung durch einen Mitarbeiter erhalten wir Einblicke in die Arbeit des Sekretariats, Interessenskonflikte und aktuelle politische Debatten. 

 Den Abend haben Sie zur freien Verfügung. Ihr Guide wird Ihnen gerne Tipps für Ihre Abendgestaltung geben. Wir empfehlen ein Live-Konzert oder einen Theaterbesuch.
7. Tag

Arusha - lokale Wirtschaft und tansanische Frauenpower

Die Schere zwischen Arm und Reich ist groß in Tansania, doch langsam aber sicher etabliert sich auch in afrikanischen Ländern eine Mittelschicht. Eine wichtige Voraussetzung für eine wirtschaftlich nachhaltige Entwicklung. Wir besuchen zwei sozial engagierte Unternehmen, die uns ihre Arbeit vorstellen. Los geht es am Morgen mit dem Besuch von „Arusha Women Entrepreneur“. Ein Unternehmen, das biologische Erdnussbutter produziert und gezielt arbeitslose Frauen anstellt und kleinbäuerliche Landwirte fördert. Die hier arbeitenden Frauen erhalten fachliche Weiterbildungen, Schulungen z.B. zu Hygiene und Sicherheit am Arbeitsplatz. Wir bekommen bei einem Gespräch mit einem Mitarbeiter einen einmaligen Einblick in das Projekt und natürlich auch in die Herstellung von Erdnussbutter. 

Auch das zweite Unternehmen, die Maasai Women Development Organisation (MWEDO) legt Wert auf die Stärkung von Frauen. Die Nichtregierungsorganisation, die selbstverständlich auch von Frauen geleitet wird, setzt sich seit 2000 für die Gleichberechtigung von Maasai Frauen ein. Die Maasai sind wohl eine der bekanntesten Ethnien des afrikanischen Kontinents. Bekannt für ihre halbnomadische Lebensweise und ihre auffallende Kleidung. Heutzutage leben viele Maasai in den Städten. Nicht selten geschieht dies eher unfreiwillig, denn Regierung und private Landbesitzer schränken die nomadische Lebensweise ein. Maasai Gemeinden werden von Landflächen vertrieben. Auch die Überquerung der Grenze nach Kenia ist für die Nomaden nicht mehr problemlos möglich. MWEDO versucht für Maasai-Frauen den Zugang zu Bildung, Arbeitsplätzen und mütterlicher Gesundheit zu gewährleisten. Aufklärungsarbeit in den Bereichen Hygiene und HIV/AIDS gehören ebenfalls dazu. Wir haben die Chance mit einem Mitglied der Organisation zu sprechen und Einblick in eine Lebensweise zu erhalten, die schon bald der Vergangenheit angehören könnte. 
8. Tag

Arusha - Innovation made in Tanzania

Kaum jemand verbindet Begriffe wie technische Innovation mit afrikanischen Ländern und in der Tat werden die meisten technischen Produkte, die hier verwendet werden in anderen Teilen der Welt produziert. Dies bringt gewisse Probleme mit sich, denn oft mangelt es an Ersatzteile, dem Knowhow sie zu reparieren oder ihre Funktion ist nicht auf die Bedürfnisse der Menschen angepasst. Das Twende Social Innovations Center, welches wir heute besuchen, hat diese Probleme erkannt und ist dabei sie zu ändern. Das Motto der Organisation: “We make. We teach. We support.” Im Center wird Gemeindemitgliedern geholfen Techniken zu entwerfen, die den eigenen Bedürfnissen der Menschen vor Ort entsprechen und mit gut zugänglichen Materialien hergestellt werden können. Ein Beispiel für einen Prototyp, der im Center hergestellt wurde: ein Gestell zur Tröpfchenbewässerung. Das Team wird uns das Gelände und die Werkstatt zeigen, aktuelle Arbeiten vorstellen und vom Alltag im Center berichten. 

Unseren Tag schließen wir mit einem Einblick in die Kunstszene Tansanias ab. Wir haben die Wahl zwischen einem Besuch der Galerie ´Warm Heart Art Africa` oder einem Besuch im ´Cultural Heritage Center`. Nehmen Sie sich Zeit, die Werke zu bestaunen und in die tansanische Kunstszene einzutauchen.
9. Tag

Mto wa Mbu - Fahrrad-Safari und Einblick in die Welt der Giraffen

Direkt nach dem Frühstück erwartet uns eine drei- bis vierstündige Fahrt durch die Maasai Steppe nach Mto wa Mbu. Hier genießen wir ein lokales Mittagessen bevor wir uns auf den Fahrradsattel schwingen. Bei unserer Tour durch den Wildkorridor, die zwei bis fünf Stunden dauern kann, fahren wir an zahlreichen Tierherden vorbei. Durch die fast lautlose Fortbewegung mit dem Fahrrad, haben wir eine einzigartige Möglichkeit Zebras, Elefanten, Giraffen und Büffel aus nächster Nähe zu beobachten. Vom Ufer des Manyarasees können wir Nilpferden beobachten, die sich im kühlen Nass vor der Mittagshitze verstecken. Ein wunderbares und sehr geduldiges Motiv bietet das pinke Farbenmeer aus unzähligen Flamingos. 

Nach unserem sportlichen Vormittag, erhalten Sie am Nachmittag bei einem kurzweiligen Vortrag Einblick in den Schutz und die Erforschung der majestätischen Maasai-Giraffen. Diese Giraffen sind die höchsten landlebenden Tiere der Welt; männliche Bullen können eine Höhe von 6 Metern erreichen. Trotz ihres bis zu 2,5 Meter langen Halses, haben Giraffen, wie die meisten Säugetiere, gerade einmal sieben Halswirbel. Kaum zu glauben, wenn man ihnen beim Beweiden der hohen, dornigen Akazien zuschaut. Alternativ erhalten wir Einblick in die Löwenforschung des Wild Nature Instituts.
10. Tag

Karatu- Umweltschutz und Kleinstadtleben

Am Morgen geht es weiter zu den Seen Manyara oder Tarangire, direkt an der Grenze zum Nationalpark. Wie überall wo Mensch und Tier so nah beieinander leben, bleiben Konflikte nicht aus.  Wie ein friedvolles und für die Menschen einträgliches Leben am Rande der Nationalparks möglich ist und was in Tansania für den Erhalt der Artenvielfalt getan wird, erfahren Sie heute aus erster Hand am Lake Manyara. In Tarangire haben wir die einmalige Möglichkeit von Dr. Kisui Einblick in die aktuelle Erforschung der Löwen zu erhalten. 

Gut gestärkt geht es nach dem Mittagessen auf Erkundungstour durch Karatu. Karatu ist dank ganzjähriger Niederschläge und fruchtbarer Böden das landwirtschaftliche Zentrum der Region. Die Bedingungen für den Anbau von Bananen, Kaffee und Gemüse sind ideal. Ein lokaler Guide des Tourismusprojektes Ganako nimmt uns mit auf einen Rundgang bei dem wir einen spannenden Einblick in den Alltag der Menschen und die hier ansässigen Ethnien erhalten. Unser Stadtbummel führt uns auch auf den belebten Markt, wo Sie neben Gewürzen und Stoffen eine bunte Auswahl an Souvenirs finden. Bitten Sie ihren Guide ihnen ein paar Tipps für die erfolgreiche Preisverhandlung zu geben. Eine Kostprobe wert sind auch die Snacks, die von fliegenden Händlern angeboten werden. Wie wäre es beispielsweise mit Chapati, einem frittierten Teigfladen, oder einem angenehm erfrischenden Stück Zuckerrohr? 

Bekannt ist die Region vor allem für ihren wunderbaren Kaffee. Wir begeben uns jedoch auf die Spuren eines anderen Getränks und statten der lokalen Brauerei einen Besuch ab. Hier wird in einem kleinen Raum in mehreren großen schwarzen Töpfen Bier gebraut, das Sie sich nicht entgehen lassen sollten. Für wenig Geld können Sie einen Becher des frisch gebrauten kühlen Goldes erstehen. Lassen Sie es sich schmecken!
11. Tag

Ngorongoro Wälder und Kaffee-Anbau im Umland von Karatu

Wir werden aktiv und starten den Tag mit einer Wanderung durch die Ngorongoro Wälder. Wir wandern an kleinen Wasserfällen vorbei und können auf unserem Weg zu den Elephant Caves zahlreiche Tiere beobachten. Hierher kommen die gigantischen Dickhäuter, um nach Salz und anderen Mineralien graben. Besonders beliebt ist die Region bei Vogelliebhabern. Unser lokaler Guide kennt sich mit Flora und Fauna sehr gut aus und wird uns in die Welt der Heilpflanzen einführen. 

Mittags machen wir Pause auf der Gibb’s Farm. Genießen Sie eines der leckeren Gerichte, die im hauseigenen Restaurant aus biologisch angebauten Zutaten, zubereitet werden. Das frisch gebackene Brot und der selbstgeröstete Kaffee sind ein wahrer Genuss. 

Auf den Geschmack gekommen, beschäftigen wir uns ausführlich mit dem Kaffeeanbau in der Region. Wir besuchen das Shangri-La Estate: Kaffeeplantage, Farm und soziales Projekt in Einem. Hier erfahren wir, was beim Anbau von Kaffeepflanzen wichtig ist und wie daraus das beliebte Heißgetränk wird. Je nach Saison erleben wir die Ernte der Kaffeekirschen, ihre Röstung oder die intensive Pflege der Kaffeepflanzen. Am Ende der Erkundungstour haben wir Gelegenheit den Kaffee im harmonischen Garten der Farm zu kosten.
12. Tag

Ngorongoro - Pirschfahrt durch den berühmten Vulkankrater

KARIBU ENEO LA HIFADHI YA NGORONGORO steht auf Suaheli am Eingangsportal zum berühmten Ngorongoro Krater, den wir heute besuchen werden. Zu Deutsch: „Willkommen im Ngorongoro Schutzgebiet“. Der berühmte Krater wurde bereits 1951 zum Nationalpark ernannt, doch erst 1975 wurde aus Naturschutzgründen jegliche landwirtschaftliche Tätigkeit im Krater untersagt. 1979 wurde das Gebiet zum Weltnaturerbe ernannt, was maßgeblich zur Steigerung der Bekanntheit dieses einzigartigen Naturraums und zu seinem Schutz beitrug. 

Der Kraterboden ist bedeckt von Kurzgrassavanne, Akazienwäldern und Wasserstellen. Etwa 25.000 Großsäuger leben hier. Besonders beeindruckend ist die Raubtierdichte im Park - sie ist die höchste auf dem ganzen Kontinent. Es gibt Löwen, Leoparden und Fleckenhyänen zu bestaunen. Besonders hoch ist auch die Zahl an Zebras, Büffeln, Gnus und Antilopenarten. Je nach Jahreszeit kann man hier auch die große Tierwanderung der Serengeti beobachten. 

Mittags legen wir Rast am Hippo-Pool ein, einem kleinen See, in dem sich zahlreichen Nilpferden tummeln. Sie haben die Möglichkeit sich die Beine zu vertreten, doch das mitgebrachte Mittagessen sollte Sie besser im Fahrzeug genießen. Die hier lebenden Greifvögel haben gelernt ahnungslose Touristen um ihr Essen zu bringen.
13. Tag

Yaeda Valley - Besuch bei den Hadzabe

Für das Ende unserer spannenden Reise durch Tansania haben wir uns besondere Begegnung aufbewahrt: Der Besuch einer Hadzabe Gemeinde im Gebiet des Yaeda Valleys. Die Hadzabe sind eine ethnische Gruppe, die seit 40.000 Jahren im Gebiet um den Eyasisee im zentralen Riftvalley lebt. Übersetzt heißt Hadzabe schlicht und ergreifend „Wir Menschen“. Die Hadzabefamilien leben im Einklang mit der Natur; die Frauen sind Sammlerinnen, sie pflücken Beeren und sammeln Früchte der Affenbrotbäume oder graben nach Wurzeln; die Männer sind Jäger und erlegen Antilopen oder gehen auf die Suche nach Honig.

Der Grat zwischen kultureller Begegnung und Folklore ist schmal. Wir besuchen kein vermeintlich „traditionelles“ Schaudorf, bei dem die Lebensweise der Hadzabe für Touristen inszeniert wird, sondern ein Dorf, in dem sich das alltägliche Leben abspielt. Unser Besuch wird respektvoll ablaufen und wir achten darauf, die Privatsphäre der Familien nicht zu beeinträchtigen. Da Hadzabe Gemeinden keine Geldwirtschaft haben, tauschen sie Honig oder erlegte Tiere mit benachbarten Ethnien gegen Tabak, Maismehl oder Salz. Wir bitten Sie von Geldspenden abzusehen. Wenn Sie ihren Gastgebern eine Freude bereiten wollen, bringen Sie gerne Tabak mit. 

Am Abend erwartet Sie ein frisch zubereitetes Essen am Lagerfeuer. Genießen Sie die Ruhe und den Blick auf den weiten, von Sternen erleuchteten Himmel.
14. Tag

Honig sammeln und Fahrt nach Arusha

Heute begleiten wir unsere herzlichen Hazabe Gastgeber bei ihren täglichen Aufgaben. In der Dämmerung begeben sich die Männer auf die Jagd nach Wild und auf die Suche nach Honig. Die Frauen lernen wo nach Wurzeln gegraben wird, wie die Früchte des Baobabs (Affenbrotbaum) mit Steinen zu Mehl verarbeitet werden und wie man aus Ästen und Gräsern Hütten baut.

Auch die Herausforderungen vor denen die Hazabe Gemeinden im 21 Jahrhundert stehen, werden thematisiert. Änderungen von Landnutzungsrechten, Landraub und die Verdrängung durch halbnomadische Ethnien wie die Datoga und Maasai beeinträchtigen die Lebensweise der Familien. Erst 2011 übereignete die tansanische Regierung den Hazabe 23.000 Hektar Land. Historisch nutzen die Hadzabe jedoch sehr viel weitläufigere Gebiete. Schulbildung und die Möglichkeit sich für die eigenen Rechte einzusetzen werden in den Hadzabefamilien stark diskutiert. Sie haben die einmalige Gelegenheit sich zu diesem Thema mit einem Gemeindevorsitzenden auszutauschen. 

Der Besuch, eine eindrucksvolle Erfahrung, die Ihnen noch lange im Gedächtnis bleiben wird und viel Gesprächsstoff für die Rückfahrt nach Arusha liefert. Dort angekommen verbringen wir einen letzten geselligen Abend mit einem gemeinsamen Abschiedsessen. Selbstverständlich freuen wir uns über Feedback und Kritik.
15. Tag

Abschied nehmen

Je nach Abflugzeit haben Sie heute die Gelegenheit letzte Mitbringsel zu kaufen. Schlendern Sie ein letztes Mal durch Arusha, essen Sie ihr liebstes tansanisches Gericht oder entspannen Sie in unserer Unterkunft. Unser Guide wird Sie selbstverständlich zum Flughafen begleiten.

Enthaltene Leistungen
Kleine Gruppe, 4 - 12 Teilnehmer
14 Übernachtungen im halben Doppelzimmer
Vollpension
Transport in einem Minibus/Landcruiser (abhängig von der Gruppengröße)
Reisesicherungsschein
Trinkgelder
Flughafentransfer (An- und Abreise)
Faires und verantwortungsbewusstes Reisen
Vorträge/Begegnungen: Führung über die Simba Farm mit Farmmanager; Vortag zu gemeindebasiertem Tourismus in den Wildlife Management Gebieten in Sinya; Führung durch das Ostafrikanische Parlament; Besuch und Gespräch mit den Initiativen „Arusha Women Entrepreneur“ und Maasai Women Development Organisation (MWEDO); Besuch und Begegnung im Twende Social Innovations Center; Vortrag zu einem Löwen oder Giraffen Forschungsprojekt in Mto wa Mbu; Vortag zu Nutzungskonflikten und Umweltschutz ODER Vortag zur Löwenforschung von Dr. Kisui (Tarangire); Besuch einer Hazabe Gemeinde inkl. Vortrag/ Diskussion mit Gemeindeveranstwortlichem und kultureller Erfahrung
Eintrittsgelder: Geran Boma & Declaration Museum (Arusha) inkl. Vortrag; Besichtigung einer Kunstgalerie oder eine Aufführung (nach aktuellem Eventkalender) in Arusha;
Besichtigungen: Besuch der Wasserfilteranlage (Lake Deluti), Geführte Wanderung am Lake Deluti, Stadtbesichtigung/ Rundgang in Arusha; Wandersafari durch das Sinya Wildlife Conservancy; Besichtigung und Wanderung zu den Meerschaumminen; Besuch lokaler Unternehmen in Karatu (Brauerei, Ziegelei, lokaler Markt); Stadtbesichtigung mit lokalem Guide in Karatu; Besuch und Führung über die Shangri-la Kaffeefarm; Safari im Ngorongoro Krater;
Tierbeobachtungen/Parkgebühren: Tagesexkursion mit Teilbesteigung des Kilimanjaro; Fahrrad-Safari in Mto wa Mbu; Geführte Wanderung zu den Elephant Caves in Karatu;
Nicht enthaltene Leistungen
Internationaler Flug (Deutschland – Dar Es Salaam, Arusha – Deutschland)
Aufpreis bei Unterbringung im Einzelzimmer
Reiseversicherung und Auslandskrankenversicherung
Zusätzliche Snacks, Getränke
Private Ausgaben
Nicht erwähnte oder optionale Ausflüge
Zusatzleistungen
 
Ihre Unterkünfte in Tansania
 
Einreisebestimmungen und Gesundheitshinweise Tansania

Deutsche Staatsbürger benötigen zur Einreise in Tansania einen Reisepass oder einen vorläufigen Reisepass. Kinder unter 12 benötigen einen Kinderreisepass. Reisedokumente müssen sechs Monate über die Reise hinaus gültig sein.

Reisende benötigen für die Einreise in Tansania ein Visum. Dieses kann vor der Reise bei der Botschaft Tansanias beantragt werden,  wird aber auch direkt bei der Einreise auf den internationalen Flughäfen des Landes erteilt. Hierbei kann es zu zeitlichen Verzögerungen vor Ort kommen. Für das Visum fallen Kosten von 50 US$ oder 50€ an, welche in einer der beiden Währungen entrichtet werden müssen. Nach Ermessen der zuständigen Beamten ist es in der Vergangenheit des öfteren zur Ablehnung von Euro Scheinen gekommen und es wurde auf US$ bestanden. Bei der Einreise in Sansibar wird vermehrt auf bargeldlose Zahlung bestanden.

Bei einer direkten Einreise aus Europa sind für Tansania keine Impfungen vorgeschrieben. Bei der Einreise aus einem Gelbfieber Endemiegebiet wird bei der Einreise ein Impfpass mit gültiger Gelbfieberimpfung verlangt, auch wenn es sich nur um einen transitbedingten Aufenthalt gehandelt hat. Weitere Informationen zu Gelbfieberendemiegebieten erhalten Sie unter http://www.who.int/en/. Vereinzelt ist es zu Kontrollen von Gelbfieberimpfungen gekommen, obwohl Reisende nicht aus Endemiegebieten einreisten. Dies war vor allem am Kilimanjaro Flughafen und auf Sansibar der Fall.

Weiterhin zu erwägen ist eine Cholera Impfung, nachdem es Anfang 2015 zur Ausbreitung in Flüchtlingsheimen in der Region Kigoma gekommen ist. Betroffen ist zudem Dar Es Salaam, Arusha und Sansibar. Die Krankheit wird über verunreinigtes Trinkwasser und rohe Lebensmittel übertragen. Bei Einhalten der Hygienemaßnahmen besteht für Touristen bislang nur ein sehr geringes Risiko. Sprechen Sie bezüglich einer Cholera Impfung mit Ihrem zuständigen Arzt. 

Das Auswärtige Amt empfiehlt die Standardimpfungen gemäß dem Impfkalender des Robert-Koch Institutes  anlässlich einer Reise zu überprüfen und gegebenenfalls zu vervollständigen. Informationen hierzu finden Sie unter http://www.rki.de/DE/Home/homepage_node.html.

Bezüglich Malaria herrscht in Tansania in allen Gebieten unterhalb 1800m, inklusive Städte und Nationalparks. Ein geringeres Risiko herrscht ab einer Höhe von 1800m, in Dar Es Salaam, auf Sansibar und Pemba. Die häufigste Malariaart in Tansania, die Malaria tropica, endet häufig tödlich und kann auch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt noch ausbrechen. Bei Auftreten von Fieber sollte man sich in diesem Zeitraum dringend an einen Arzt wenden. Bei kurzen Aufenthalten wird eine Malariaprophylaxe empfohlen, dies sollten Sie allerdings mit einem Tropenmediziner absprechen! Da Malaria durch Mücken übertragen wird, ist es zudem ratsam während der Dämmerung in geschlossenen Räumen zu bleiben, helle und langärmlige Kleidung zu tragen, Insektenschutzmittel zu benutzen und wenn möglich unter Moskitonetzen zu schlafen.

Ein großes Problem in Tansania stellt HIV/AIDS dar. Besonders bei sexuellen Kontakt, Drogenmissbrauch (durch verunreinigte Kanülen) und Bluttransfusionen besteht ein hohes Risiko. Die Benutzung von Kondomen wird deshalb immer, allerdings besonders bei Gelegenheitsbekanntschaften nahegelegt.
Die medizinische Versorgung Tansanias ist in den Bereichen Hygiene und technische Ausstattung nicht mit Europa zu vergleichen. In größeren Städten gibt es zwar Ärzte und Krankenhäuser, diesen fehlt es aber häufig an Gerätschaften und medizinischen Mitteln. Eine Auslands Krankenversicherung mit Rückholversicherung sind deshalb anzuraten.

Die Mitnahme einer Reiseapotheke zur Versorgung leichter Erkrankungen und für mögliche Notfälle wird empfohlen. Sprechen Sie bezüglich der Ausstatung mit Ihrem Tropenmediziner oder einem Apotheker. 

Weitere Informationen bezüglich Einreise- und Gesundheitshinweisen finden Sie auf der Seite des Auswärtigen Amtes (http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Startseite_node.html).
 
TERMIN
PREIS
PLÄTZE
16.05.2017 - 30.05.2017
Plätze
ab 4629€

06.06.2017 - 20.06.2017
Plätze
ab 4629€

27.06.2017 - 11.07.2017
Plätze
ab 4629€

08.08.2017 - 22.08.2017
Plätze
ab 4629€

19.09.2017 - 03.10.2017
Plätze
ab 4629€

10.10.2017 - 24.10.2017
Plätze
ab 4629€

07.02.2018 - 21.02.2018
Plätze
ab 4629€

07.03.2018 - 21.03.2018
Plätze
ab 4629€

20.06.2018 - 04.07.2018
Plätze
ab 4629€

18.07.2018 - 01.08.2018
Plätze
ab 4629€

22.08.2018 - 05.09.2018
Plätze
ab 4629€

10.10.2018 - 24.10.2018
Plätze
ab 4629€

= Reise buchbar
= Nur noch wenige freie Plätze
= Nicht mehr buchbar
 
Wir beraten Sie gerne!

Telefon: +49 (0) 30 - 893 793 43
E-Mail: info@mingleafrica.com
 
16.05.17 – 30.05.17
06.06.17 – 20.06.17
27.06.17 – 11.07.17
08.08.17 – 22.08.17
19.09.17 – 03.10.17
10.10.17 – 24.10.17
07.02.18 – 21.02.18
07.03.18 – 21.03.18
20.06.18 – 04.07.18
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