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Uganda Rundreise 21 Tage - Uganda Studienreise 21 Tage ab 3949 €
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Rundreise 21 Tage - Uganda Studienreise

Wenn von der “Perle Afrikas” die Rede ist, dann ist zweifellose Uganda gemeint. Der klangvolle Beiname des Landes geht auf Winston Churchill zurück, der 1907 eine ausgedehnte Reise durch die britischen Kolonien in Ostafrika unternahm. Voller Begeisterung beschreibt er in seinem Reisebericht die mannigfaltigen Landschaften des heutigen Uganda, die Schönheit der Natur, den Artenreichtum und das angenehme Klima.

Es läge uns fern Winston zu widersprechen. Uganda begeistert einfach jeden Naturliebhaber. Freuen Sie sich auf endemische Arten, erhaschen Sie einen Blick auf die seltenen Rotschildgiraffen und baumkletternden Löwen. Doch wir geben uns nicht damit zufrieden, Sie auf Safari zu schicken, sondern ergänzen ihr Erlebnis durch informative Vorträge zum Artenschutz und Gemeindebasiertem Tourismus und begeben uns auf die Spuren der berühmten Verhaltensforscherin Jane Goodall. Wir nehmen uns die Zeit auch Gegenden abseits der Touristenrouten zu besuchen, wie den Kidepo Valley Nationalpark im Norden des Landes. Besondere Highlights: Sie begleiten ein Team aus Löwenforschern bei ihrer Arbeit und besuchen die seltenen Berggorillas im Bwindi Nationalpark.

Doch nicht nur der Artenreichtum begeistert in Uganda. Wir schaffen ein ausgewogenes Reiseerlebnis mit Einblick in die vorkolonialen Königreiche, besichtigen prähistorische Höhlenmalereien, begleiten Kaffeebauern auf ihre Felder und kommen mit jungen Sozialunternehmern ins Gespräch. Sie werden merken, Uganda ist vielerorts ein Land in Aufbruchsstimmung und diese Stimmung ist beeindruckend – vor allem angesichts der schwierigen Vergangenheit des Landes mit 20 Jahren Bürgerkrieg. Auch mit diesem Teil der ugandischen Geschichte werden wir uns im Norden des Landes beschäftigen. Bei einem bewegenden Zeitzeugengespräch, einem Besuch der Universität in Gulu und unserem Treffen mit dem Breakdance Project Uganda. Eine wahrlich inspirierende Initiative.
© Mingle Africa Spähn & Witt GmbH
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Für uns selbstverständlich:
Eine garantierte Durchführung der Reisen ab 4 Personen.
Kleine Gruppengrößen mit maximal 12 Personen.
Sozial verantwortliches Reisen, das vor Ort die wirtschaftlichen Strukturen stärkt, z.B. durch familiengeführte Unterkünfte und lokale Guides.
Ein respektvoller Umgang mit der lokalen Bevölkerung, der die Privatsphäre und Würde der Menschen achtet und Armut nicht zur touristischen Attraktion werden lässt.
Umweltbewusstes Reisen, z.B. durch einen Verzicht auf Inlandsflüge und Stadtbesichtigungen zu Fuß oder mit dem Rad.
Gerne organisieren wir für Sie ein Hotel, wenn Sie früher anreisen oder abreisen möchten.
1. Tag

Ankunft in Uganda

Heute landen Sie in Entebbe, der ehemaligen Hauptstadt Ugandas. Sie werden am Flughafen in Empfang genommen und zu Ihrer Unterkunft, der Cassia Lodge in Kampala gebracht. Die Lodge thront auf dem Buziga Hill, dem höchsten der sieben Hügel Kampalas. Von hier haben Sie einen bezaubernden Blick auf den Victoriasee und die quirlige Metropole. Das angenehme Klima lädt dazu ein, den ersten Abend mit einem Glas Wein auf der Terrasse zu genießen und Ihre Mitreisenden in entspannter Atmosphäre kennen zu lernen. Vielleicht erhaschen Sie auch einen Blick auf das Wappentier Ugandas: den Kronenkranich. Freuen Sie sich auf drei Wochen voller neuer Eindrücke, in einem Land das inspiriert.
2. Tag

Kampala - Stadtentwicklung und Sightseeing

Bei einem gemütlichen Frühstück lernen Sie Ihren Reiseleiter und Ihre Mitreisenden näher kennen, bevor es in das hektische Treiben der Großstadt geht. Auf der 5-stündigen Stadtbesichtigung besuchen Sie geschichtsträchtige Orte, erhalten Einblick in die wechselhafte Stadtgeschichte, ihre rasante Entwicklung, die auch ihre Schattenseiten hat und die modernen Trends in dieser pulsierenden Metropole. Das Gedränge aus hupenden Autos, drängelnden Boda-Bodas, vollbeladenen Matatus und noch voller bepackten Fahrrädern, beeindruckt die meisten Besucher. 

Eine wahre Reizüberflutung erlebt man auf dem Owino-Markt. Hier gibt es alles, was Ugandas Landwirtschaft zu bieten hat. Fangfrischer Fisch aus dem Victoriasee, Säcke voll duftender Gewürze und bunte Pyramiden erntereifer Früchte ... Sie sind geschmacklich kaum mit importierter Ware in Deutschland zu vergleichen. Fragen Sie Ihren Guide nach den aktuellen Preisen, denn auf dem geschäftigen Markt ist alles Verhandlungssache. Neben bekannten Sehenswürdigkeiten wie dem Regierungssitz, der Moschee oder dem Unabhängigkeitsmonument, besuchen Sie Stadtteile, die Touristen für gewöhnlich nicht zu Gesicht bekommen. Manchmal witzig, teils bewegend… Ihr lokaler Guide ergänzt bekanntes Wissen um interessante Fakten, die an so manchem Reiseführer vorbei gegangen sind. 

Nach dem Gedränge und den vielfältigen Eindrücken ist es am Abend Zeit die kreative kulturelle Szene Kampalas zu entdecken. Je nach aktuellem Eventkalender, erwartet Sie eine spannende Inszenierung am Nationaltheater, das Konzert eines lokalen Künstlers oder der Besuch einer der zahllosen Galerien.
3. Tag

Sipi Falls – Gemeindebasierter Tourismus als Entwicklungschance

Die Sipi Falls, liegen im Osten des Landes, am Fuße des Mount Elgon - dem älteste Vulkan des Großen Afrikanischen Grabenbruchs. Auf Ihrem Weg zu den Wasserfällen besuchen Sie das „Eastern Entrepreneurship & Tourism Network“ und erhalten Einblick in die Arbeit lokaler Tourismusinitiativen. In Entwicklungsländern kann der Tourismus einen wichtigen Beitrag zu nachhaltiger Entwicklung leisten. Doch allzu oft kommt das viele Geld, das durch den Tourismus in Umlauf gebracht wird, nicht jenen zu Gute, die es am dringendsten benötigen. Community-Based (Gemeindebasierter) Tourismus ist eine Möglichkeit die Lokalbevölkerung an der Wertschöpfung zu beteiligen. Das Eastern Entrepreneurship & Tourism Network lädt Sie ein, hinter die Kulissen dieses Ansatzes zu blicken. Ein einmaliger Perspektivwechsel für den Reisenden.

Am frühen Abend erreichen Sie die Wasserfälle. Der Blick auf die Fälle, die 100 Meter in das fruchtbare Tal herabstürzen, erinnert so manchen an den Garten Eden. Ihren Namen verdanken die Wasserfälle einer indigenen Pflanze, die von der hiesigen Bevölkerung unter anderem als Medikament gegen Fieber eingesetzt wird. Genießen Sie den Ausblick!
4. Tag

Sipi Falls – Kaffeeanbau

Seit über 100 Jahren wird in der fruchtbaren Region um die Sipi Falls, Kaffee angebaut. Zunächst nur für den Export bestimmt, verbleibt heute eine feste Quote an Kaffee in Uganda, um die steigende Nachfrage im eigenen Land zu bedienen. Bei einer geführten Wanderung erfahren Sie alles über den Anbau und Export von Kaffees. Entwicklungsländer sind nicht nur den Schwankungen der Weltmarktpreise gnadenlos ausgeliefert, auch der Klimawandel stellt für die ärmsten Länder dieser Welt zunehmend eine Herausforderung dar. Höhere Temperaturen, extreme Niederschläge, Dürren und neue Krankheiten stellen die Bauern vor weitere Probleme. Bei Ihrer Tour besuchen Sie die Kaffeeplantagen und haben die Möglichkeit mit den lokalen Bauern ins Gespräch zu kommen. Am Ende Ihrer Wanderung sollten Sie sich die Chance, eine Tasse ugandischen Kaffee zu genießen, nicht entgehen lassen.
5. Tag

Prähistorische Nyero Rock Höhlenmalereien

Auf der Fahrt nach Lira, erwarten Sie die eindrucksvollen, prähistorische Nyero Rock Höhlenmalereien. Sie gehören in Ostafrika zu den besterhaltenen archäologischen Funden dieser Art. Das genaue Alter der Felsmalereien ist nicht bekannt. Im Gegensatz zu den meisten Felszeichnungen, handelt es sich in Nyero keinesfalls um die Darstellung von Menschen oder Tieren, sondern vielmehr um Kreissymbole. Bis heute diskutiert Forscher über die Bedeutung dieser mysteriösen Zeichnungen und wer sie erschuf. Eine wahrscheinliche Herkunft sind die Batwa (Twa), eine Ethnie die zu den als „Pygmäen“ bezeichneten Volksgruppen gehört und in Uganda, Ruanda und der DR Kongo ansässig ist. Möglicherweise symbolisieren die konzentrischen Kreise die Beziehung der Twa mit der Natur. 

Bei Ihrer Ankunft in Lira, der drittgrößten Stadt Ugandas, werden Sie schnell feststellen, dass Sie sich in einer der ärmeren Regionen des Landes befinden. Einst gab es hier große Baumwollspinnereien. Doch mit dem Zusammenbruch der Baumwollmärkte wurden diese in den 1980er Jahren geschlossen. Heute bemühen sich zahlreiche Nichtregierungsorganisationen, der Region wieder auf die Beine zu helfen.
6. Tag

Lira – Geschichte überwinden - Bewegende Zeitzeugengespräche

Es bleibt historisch, doch wir wenden uns einem dunklen Kapitel der Nordugandischen Geschichte zu: Dem 20 Jahre währenden Bürgerkrieg. In und um Lira trafen während des Krieges wiederholt militante Vertreter der verfeindeten ethnischen Gruppen Lango und Acholi aufeinander. Auch die berüchtigte Lord’s Resistance Army (LRA) trieb in der Gegend ihr grausiges Unwesen. Die "Widerstandsarmee des Herrn" wurde 1987 von Joseph Kony gegründet. Anfang gehörten der Armee vor allem Nordugander an, die im Zuge Musevenis Machtergreifung aus der Armee verdrängt worden waren. Ihr Ziel: die Errichtung eines Gottesstaates. Die LRA machte sich eine christlich-esoterische Ideologie zu eigen, die sie mit traditionellen Mythen ausschmückte. Doch statt christlicher Werte, verbreitete sie Angst und Schrecken. Bis zu 70.000 Kinder hat die LRA seit ihrer Gründung verschleppt, viele davon wurden zu Kindersoldaten ausgebildet und zu unmenschlichen Gräueltaten gezwungen. Am 21. Februar 2004 fand im Dorf Barlonyo, nur wenige Kilometer von Lira entfernt, ein grausames Massaker statt. Die Stadt Lira wuchs in der Zeit des Bürgerkrieges durch die hohe Zahl an Vertriebenen von 90.000 auf etwa 190.000 an. 

Sieben Jahre nach dem Ende des Bürgerkriegs (1987-2006) ist die Sicherheitslage in Uganda stabil. Der Wiederaufbau schreitet voran, doch die Reintegration ehemaliger Kämpfer und Kindersoldaten, die Versöhnung und Aufarbeitung von 20 Jahren Krieg und Vertreibung, sind ein schwieriges Erbe. Der Herausforderung dieses Erbe zu überwinden, stellen sich in der Region verschiedene Organisationen. Am heutigen Tag haben Sie die Gelegenheit mit Zeitzeugen über die Geschichte Nordugandas zu sprechen. Sie lernen Frauen kennen, die sich für die Aufarbeitung des Bürgerkrieges und der Bewältigung der traumatischen Ereignisse einsetzen. Es sind bewegende Geschichten, aber auch Geschichten, die Hoffnung machen.
7. Tag

Kidepo Valley Nationalpark – Abseits der Touristenpfade

Nach dem Frühstück machen Sie sich auf nach Norden: Zum Kidepo Valley Nationalpark. Die Fahrt beträgt nur knapp 200 Km, nimmt aufgrund der schlechten Straßenverhältnisse jedoch etwas Zeit in Anspruch. Die Mühe wird belohnt, denn der Park weist eine Fauna auf, die es in Uganda sonst kaum oder gar nicht gibt. Auch 30 Säugetierarten des Parks sind in keinem anderen Tierschutzgebiet in Uganda zu finden. Dazu gehören der Löffelhund - auch Fledermausohrfuchs genannt (engl. bat-eared fox), die Streifenhyäne (striped hyena), der Erdwolf (aardwolf) und der Karakal (caracal). Ein Paradies zur Wildbeobachtung, das Sie mit kaum einer Menschenseele teilen müssen. Denn der Park gehört aufgrund seiner Lage zu den am wenigsten besuchten Nationalparks Ugandas. Stattdessen bekommen Sie zahlreiche weitere Arten zu sehen, darunter der Gepard, Leopard, Löwe, Elefanten und Büffel.
8. Tag

Kidepo Valley Nationalpark – Wandersafari

Kurz nach Sonnenaufgang brechen Sie zu Fuß und in Begleitung eines erfahrenen Rangers auf, um den Artenreichtum des Parks zu bestaunen. Die Landschaft des Parks erinnert eher an Kenia, als an weite Teile Ugandas. Offene Savannen mit Akazien und Palmgruppen prägen die Vegetation. Kleine Hügel, Felsen und Inselberge durchsetzen die Savanne und bieten beeindruckende Aussichten. Eine perfekte Gelegenheit, um beeindruckende Tierfotos zu schießen. Selbstverständlich wird ein großzügiger Sicherheitsabstand zu den Tieren eingehalten. 

Im Anschluss an Ihre exklusive Wandersafari erwartet Sie ein weiteres Highlight. Die Uganda Wildlife Authority (UWA) nimmt sich die Zeit, Sie in die Herausforderungen des Wildtierschutzes einzuführen. Bei dem interaktiven Vortrag bekommen Sie ein Verständnis für die komplexen Aufgaben der Wildhüter und die Möglichkeiten (und Notwendigkeiten) der Integration der lokalen Bevölkerung in den Natur- und Artenschutz.
9. Tag

Gulu – Friedensforschung und Aufarbeitung

Die staubige Fahrt nach Gulu ist anstrengend, aber unglaublich spannend. Hier leben vor allem die Acholi, eine Ethnie, der ca. 1 Millionen Menschen angehören. Die Acholi leben östlich des weißen Nils im Norden Ugandas und in Teilen des Südsudans. Mit rund 150.000 Einwohnern ist Gulu die größte Stadt im Norden Ugandas. Die Stadt ist ein Knotenpunkt für Reisende in den Südsudan und in die DR Kongo. Während des Bürgerkrieges eine sehr unsichere Region, da sie der wichtigste Stützpunkt der ugandischen Armee und der LRA war. 

Bei Ihrer Ankunft erhalten Sie eine erste Orientierung zur Stadt. Das Besondere: Hier werden Sie zu Gast in der University of Gulu sein. Die Universität hat einen Schwerpunkt in Konfliktmanagement und Friedensforschung. Ein Forschungsbereich, der weltweit zunehmend an Bedeutung gewinnt. Für Studierende in diesem Teil der Welt ist das Gelernte nicht nur abstrakte Theorie, sondern Teil Ihrer Lebenswirklichkeit. Bei Ihrem Besuch haben Sie die einmalige Chance Studierenden des Masterprogramms "Conflict Management and Peace Studies" zu treffen. Nutzen Sie die Gelegenheit und beteiligen Sie sich an einer spannenden Diskussion über die Herausforderungen geschichtlicher Aufarbeitung und stellen Sie alle Fragen, die Ihnen seit Ihrem Zeitzeugengespräch in Barlonyo in den Sinn gekommen sind.
10. Tag

Gulu – Sozialer Wandel durch Breakdance und HipHop

Wir lassen die Vergangenheit hinter uns und beschäftigen uns mit den Herausforderungen der heutigen Gesellschaft. Wie werden in Uganda Straßenkinder und ehemalige Kindersoldaten in die Gesellschaft reintegriert? Eine spannende Möglichkeit zeigt Ihnen heute das Breakdance Project Uganda, das 2006 von Abramz Tekya gegründet wurde. Von den Initiatoren des Projektes erfahren Sie, wie HipHop und Breakdance für einen positiven sozialen Wandel eingesetzt werden können. Alle, die schon gespannt sind und vorab mehr erfahren möchten: Die spannende Dokumentation „Bouncing Cats“ (http://www.bouncingcats.com/) zeigt mit welch Engagement sich der Gründer des Projektes dafür einsetzt Jugendliche zu befähigen, zu rehabilitieren und den Heilungsprozess in Gemeinden durch Tanz und HipHop in Gang zu setzen. Eine wirklich inspirierende Geschichte, an der Sie vor Ort teilhaben werden.
11. Tag

Fahrt nach Murchison Falls Nationalpark

Nach dem Frühstück geht es weiter in Richtung Murchison Falls Nationalpark - dem größten und einem der ältesten Nationalparks Ugandas. Seinen Namen verdankt er den Nilfällen, die sich in voller Wucht ihren Weg durch eine 7 Meter breite Felsenge bahnen und tosend 45 Meter in die Tiefe stürzen. Der nördliche Teil des Parks ist von Grassavanne geprägt, der Osten von Baumsavanne. Im Süden befindet sich hauptsächlich Trockenwald, der Westen wird von Papyrussümpfen dominiert. 

Vor der Machtübernahme durch den Diktator Idi Amin war der Murchison Falls Nationalpark eines der meistbesuchten touristischen Ziele in Ostafrika. Während der Diktatur wurde der Tierbestand drastisch dezimiert. Der Handel mit Tierfellen und Elfenbein führte dazu, dass die Nashornpopulation vollständig ausgerottet wurde. Die einstmals gigantischen Elefantenherden wurden in nur drei Jahren von 15.000 Tieren auf 2000 Tiere dezimiert. Erst ab den 1990er Jahren wurde die Infrastruktur in Murchison Falls wiederaufgebaut – der Tourismus erstarkte und die Tierpopulation hat sich seit dem weitgehend erholt. 
12. Tag

Murchison Falls – seltene Rotschildgiraffen und malerische Bootsfahrt

Am Morgen nehmen Sie an einer Pirschfahrt durch den nördlichen Teil des Murchison Falls Nationalpark teil. Ein Ranger der Uganda Wildlife Authority (UWA) wird Ihnen den Naturraum des Parks näher bringen. Bei Ihrer Fahrt begegnen Sie Elefanten, den extrem seltenen Rotschildgiraffen, verschiedenen Antilopenarten und mit etwas Glück auch einigen Löwen oder gar einem Leoparden. Insgesamt leben 76 verschiedene Säugetier- und 451 Vogelarten im Murchison Falls Nationalpark. 

Am Nachmittag unternehmen Sie eine Bootsfahrt auf dem Nil – direkt an die spektakulären Wasserfälle heran. Da die meisten Fische den Sturz über die Fälle nicht überleben, hat sich am Fuße der Fälle eine der größten Krokodilpopulationen entwickelt. Laut Parkverwaltung die größte Ugandas. Auf einen Sprung ins kühle Nass sollte man daher verzichten. Neben Krokodilen werden Sie unterwegs Nilpferde und zahlreiche Vogelarten beobachten können. Vom Fuße der Fälle geht es auf einer leichten, einstündigen Wanderung zum oberen Teil der Fälle. Von hier hat man einen atemberaubenden Ausblick.
13. Tag

Fahrt nach Fort Portal / Kibale Forest

Rund 30 Kilometer vor Fort Portal bietet die Primate Lodge, umgeben von den Wäldern des Kibale Forest, eine wunderbare Basis, um die Gegend zu erkunden. Die Region um das ehemals britische Fort, war einst das Kernland des Königreichs Toro. Nach einem Erbschaftsstreit und Übergriffen aus dem benachbarten Königreich Bunyoro wandte sich der König der Toro - König Kasagama - 1891 an die britische Kolonialverwaltung und bat um Hilfe bei dem Erhalt seines Königreichs. Die Unterstützung kam, doch im Gegenzug musste der König zahlreiche Rechte an die Briten abtreten. Um einen langfristigen Schutz durch die Briten zu gewährleisten, förderte Kasagama die Ansiedlung britischer Farmer in der Region. Dies stand im Widerspruch zur offiziellen Kolonialpolitik, die für Uganda keine Siedlungen vorgesehen hatte. Fort Portal ist daher umgeben von ehemals britischen Kaffee- und Teeplantagen.
14. Tag

Kibale Forest – Auf den Spuren von Jane Goodall

Nach dem Frühstück geht es in den Kibale Forest Nationalpark. Sie werden sich heute auf die Spuren der berühmten Verhaltensforscherin Jane Goodall begeben und den ganzen Tag mit Schimpansen, verbringen. Goodalls Forschungen in den 1960er Jahren, eröffneten ein neues Verständnis für unsere nächsten lebenden Verwandten und waren wegweisend für unseren gesamten Umgang mit Tieren. Im Kibale Forest leben rund 1500 wilde Schimpansen und zahlreiche weitere Affen- und Tierarten. Sie werden von einem Ranger oder Forscher begleitet, der Ihre Fragen zu diesen faszinierenden Tieren beantwortet und spektakuläre Einblicke in die Welt und Lebensweise der Schimpansen liefert. Selbstverständlich trägt er auch dafür Sorge, dass die Tiere durch den Besuch ihrer neugierigen Verwandtschaft nicht negativ beeinträchtigt werden. Sie werden lernen die Schimpansen voneinander zu unterscheiden und feststellen wie unterschiedlich ihre Charaktere sind. Der Tag endet, sobald die Schimpansen wieder in ihre Nester steigen.
15. Tag

Fort Portal – Königspalast der Toro und Ökotourismus zur Armutsreduzierung

Die ugandische Bevölkerung ist ein Mosaik aus verschiedenen Ethnien, Sprachen, Kulturen und Religionen. An diesem Morgen erhalten Sie einen tieferen Einblick in eine dieser Ethnien: Die Toro. Das Königreich Toro hat heute wie die anderen Monarchien in Uganda, keinerlei politische Funktion mehr. Für die lokale Bevölkerung bleibt die Erinnerung an die alten Königreiche jedoch zentraler Bestandteil ihrer regionalen Identität. Das Königreich Toro wurde 1822 von Prinz Kaboyo, dem rechtmäßigen Erben der Dynastie Bunyoro-Kitara begründet. Doch nach seinem Tod zerriss ein erbitterter Streit um sein Erbe das Königreich. Benachbarte Königreiche mischten sich in diese Streitigkeiten und die königliche Familie musste ins benachbarte Ankole fliehen. Ein verhängnisvoller Schritt, denn die Ankole Königin ließ die meisten Familienmitglieder ermorden. Nur Prinz Kasagama überlebte. Mit Hilfe der Briten gelang es ihm sein Königreich zurück zu erobern. Bei Ihrem Besuch des Königspalastes erfahren Sie mehr über die Bedeutung der ugandischen Königshäuser, die verschiedenen Ethnien und die politischen Irrungen und Wirrungen – von der Abschaffung der Monarchien durch Präsident Obote bis zu ihrer Wiedereinführung im Jahr 1993 durch Museveni. 

Am Nachmittag besuchen Sie ein erfolgreiches community-based (gemeindebasierendes) Tourismus Projekt. Der Direktor der KAFRED Organisation stellt Ihnen die Ökotourismusinitiative „Bigodi Swamp“ persönlich vor. Umweltschutz und die Reduzierung von Armut in der Region gehen hier erfolgreich Hand in Hand. Selbstverständlich lernen Sie das Projekt nicht nur theoretisch kennen, sondern können sich bei einer Wanderung durch das Sumpfgebiet und die umliegenden Dörfer ein eigenes Bild vom Erfolg des Projektes verschaffen.
16. Tag

Besuch des Rwenzori Kunstprojekts und Salzabbau

Auf der Fahrt zum Queen Elizabeth Nationalpark, besuchen Sie das Rwenzori Founders Art Centre. Hier präsentieren lokale und internationale Künstler ihre Skulpturen aus Marmor, Bronze und Speckstein. Das 2008 gegründete Kunstprojekt geht auf drei ugandische Künstler zurück, die selbst bei der bedeutenden Pangolin Editions Foundry in England ausgebildet wurden. Von den Künstlern werden Sie in den aufwendigen Produktionsprozess der Skulpturen eingeführt. Eine Besonderheit: Es werden nur lokale Materialien für die Herstellung verwendet. Fragen Sie die Künstler nach der Bedeutung der verschiedenen Totemtiere … 

Am Nachmittag unternehmen Sie eine Wanderung um einen Salzsee. Schon im 16. Jahrhundert lebten die Menschen hier vom Abbau und Handel mit Salz – bis heute die Haupteinkommensquelle der umliegenden Dörfer. Bei der geführten Wanderung erhalten Sie einen Einblick in das Leben der Menschen und den Prozess des Salzabbaus. Der See ist außerdem das Zuhause zahlreicher Vogelarten, darunter Flamingos - mit ihren prächtigen Farben ein tolles Fotomotiv!
17. Tag

Queen Elizabeth Nationalpark – Unterwegs mit Löwenforschern

Der 1978 km² große Nationalpark liegt im Westen des Landes, am Fuße des Rwenzori Gebirges - dem dritthöchsten Gebirge des afrikanischen Kontinents. Vermutlich handelt es sich bei diesem sagenumwobenen Gebirge um die in der Antike beschriebenen „Mondberge“. 

Die Landschaft in diesem Teil des Landes reicht von offener Savanne über Regenwald bis hin zu Papyrussümpfen. Kraterlandschaften und Seen, die für den ostafrikanischen Grabenbruch typisch sind, bieten einen majestätischen Anblick. Besonders faszinierend sind die baumkletternden Löwen in der Region. Ein äußerst seltenes Verhalten für diese Tiere. 

 Eine oft unterschätze Problematik ist das Zusammenleben von Tier und Mensch. Die Grenzziehungen von Nationalparks bergen ein enormes Konfliktpotential. Als das Gebiet des Elizabeth Nationalparks 1952 zum Nationalpark erklärt wurde, mussten die Menschen die Kernzone des Parks verlassen. Die Frage wie sich das Zusammenleben von ansässiger Bevölkerung und Wildtieren managen lässt, beantworten Ihnen die Forscher des „Uganda Carnivore Programs“ (UCP). Als Highlight dieses Tages begleiten Sie die Forscher des UCT bei ihrer täglichen Löwenbeobachtung. Das UCP beschäftigt sich seit 1990 mit dem Monitoring von Löwen, Leoparden und Hyänen. Besonders faszinierend sind die Forschungserkenntnisse zu den umfangreichen Sozialstrukturen dieser Tiere.

Den Nachmittag lassen wir bei einer entspannten Bootstour auf dem Kazinga Kanal, der die Seen Eduard und George miteinander verbindet, ausklingen. Die Seen tragen Namen aus dem britischen Königshaus, aber auch lokale Namen. Fragen Sie Ihren Reiseleiter was sich hinter der Namensgebung verbirgt. Vom Boot aus werden Sie aus nächster Nähe einige beeindruckende Nilpferde zu Gesicht bekommen. Der Schein trügt: Diese Tiere können unglaublich schnell und wendig sein.
18. Tag

Fahrt in den Bwindi Nationalpark

Heute brechen Sie früh auf in Richtung Bwindi Impenetrable Nationalpark - Zuhause der Berggorillas. Die Straßen auf denen Sie fahren, sind schmal und holprig, aber die atemberaubende Landschaft entlang der Strecke entschädigt Sie für die Strapazen. Mit etwas Glück können Sie auf Ihrer Fahrt den baumkletternden Löwen in Ishasha begegnen. Ihre Unterkunft liegt im südlichen Teil des Nationalparks, wunderschön mit Blick auf den Lake Mutanda und Virunga-Vulkane. 
19. Tag

Besuch bei den seltenen Berggorillas

Dank erfolgreicher Schutzprojekte und der Einführung eines nachhaltigen Gorillatourismus konnten sich die Populationen der vom aussterben bedrohten Tierart erholen. Insgesamt wurden von den 37 in Uganda lebenden Gorillafamilien 14 Familien habituiert und können besucht werden. Das Gorillatracking ist für Viele das Highlight ihrer Ugandareise. Heute ist es auch für Sie soweit; früh morgens machen Sie sich auf die Spuren der seltenen Berggorillas. Bei Ihrer Wanderung durch die bewaldeten Hänge des Bwindi Impenetrable Forest, werden Sie von einem erfahrenen Ranger begleitet, der Ihnen die leeren Nester, Dung und Fraßspuren der Gorillas zeigt und alle Fragen zum Schutz der sanften Giganten beantworten kann. Ihnen wird schnell klar, warum der Bwindi Wald auch als "undurchdringlicher Wald" bekannt ist. Das Tracking zu den freilebenden Gorillas führt Sie über steile Hänge, durch dichtes Blattwerk, Flechten, Lianen und Bambuswald.

Und plötzlich ist der da, der Moment an dem die Gorillas nur noch wenige Meter von Ihnen entfernt sind. Es ist unbeschreiblich, wenn Sie das tiefe Brummen zum ersten Mal hören. Nun haben Sie eine Stunde Zeit, die bedrohten Tiere zu beobachten, die auch Sie beobachten werden. Genießen Sie Ihren Moment!

Anmerkung: Das Gorillapermit ist nicht im Preis inbegriffen und muss dazugekauft werden. Derzeit liegt der Preis für ein Gorillapermit bei US$ 600 pro Person.
20. Tag

Lake Mburo Nationalpark – Safari

Der Lake Mburo Nationalpark ist mit 370 km² der kleinste Nationalpark in Uganda. Zusammen mit 13 weiteren Seen bildet der Mburosee ein 50 km langes Feucht- und Sumpfgebiet. Früher bestand der Park größtenteils aus einer offenen Savannenlandschaft, heutzutage überwiegen Wald- und Sumpfgebiete. Ein weiteres Beispiel für die unerwarteten Folgen menschlichen Eingreifens in ein Ökosystem. Denn durch die Dezimierung der Elefanten, welche heute in diesem Teil Ugandas nicht mehr vorkommen, fehlen jene Tiere, die den Prozess der Verbuschung und Verwaldung kontrollieren. Dafür haben Sie die Gelegenheit Zebras zu bestaunen - ein Anblick, der in Murchison Falls und im Queen Elizabeth Nationalpark leider nicht möglich ist.
21. Tag

Kreative Sozialunternehmen und Ende der Reise

Ihr letzter Tag in Uganda beginnt früh am Morgen. Sie verlassen den Lake Mburo Nationalpark in Richtung Entebbe. Unterwegs stoppen Sie in Mpigi, um die „Social Innovation Academy“ (SINA) zu besuchen. SINA ist ein Vorzeigeprojekt bei der Integration benachteiligter Jugendlicher. Die Akademie unterstützt marginalisierte Bevölkerungsgruppen auf ihrem Weg Sozialunternehmer zu werden. Hier lernen Jugendliche ihre persönlichen Benachteiligungen als Katalysator bei der Umsetzung ihrer Geschäftsidee einzusetzen. Erst im Jahr 2015 wurde Uganda zum unternehmerischen Land der Welt gekürt. Darunter sind auch zahlreiche innovative und technologiebasierte Gründungen. Ein eigenes Unternehmen ist für viele ein Weg aus der Arbeitslosigkeit.

Sollten Sie vor Ihrem Flug noch etwas Zeit haben, können Sie diesen im Botanischen Garten in Entebbe verbringen und sich bei einem Spaziergang die Beine etwas vertreten. Selbstverständlich bringen wir Sie rechtzeitig zu Ihrem Flug.
Enthaltene Leistungen
Kleine Gruppen mit 4 - 8 Teilnehmern
20 Übernachtungen im halben Doppelzimmer und Verpflegung wie im Reiseverlauf angegeben
Trinkwasser
Transport in einem Minibus
Englischsprachiger Fahrer/Reiseleiter
Reisesicherungsschein
Flughafentransfer bei An- und Abreise
Faires und verantwortungsbewusstes Reisen
Eintrittsgelder: kulturelles Programm Kampala, Toroo Kingdom Palace (geführte Tour)
Vorträge/ Begegnungen: Vortrag vom Eastern Entrepreneurship & Tourism Network in Mbale, Gespräch mit Zeitzeugen in Lira/Begegnung mit Frauen, Vortrag der Ugandan Wildlife Authority im Kidepo Nationalpark, interaktive Diskussion mit Studierenden der University of Gulu, Gespräch mit Mitarbeitern des Breakdance Projekts Uganda, Vorstellung des Ökotourismusprojekts “Bigodi Swamp”, Vortrag der “Social Innovation Academy” in Mpigi, Vortrag zu Fischfang am Victoriasee
Besichtigungen: Sipi Falls, Kaffeeplantage, Nyero Rock Höhlenmarlerei, Rwenzori Founders Art Centre, Katwe Salzsee, Samuka Island, Bootsfahrt zur Quelle des Nils
Tierbeobachtungen/Parkgebühren: Kidepo Valley Nationalpark (mit Wandersafari, Game drive), Murchison Falls Nationalpark (mit Game drive, Bootstour), Kibale Forest Nationalpark (mit Schimpansen Habituationstag), Queen Elizabeth Nationalpark (mit Bootstour, Löwenbeobachtung mit Forschern des Uganda Carnivore Programs), Lake Mburo Nationalpark (mit Nachtfahrt, Wandersafari)
Nicht enthaltene Leistungen
Internationaler Flug (Deutschland - Entebbe; Entebbe - Deutschland)
Gorillapermits (US$ 600 pro Person)
Visa Gebühren
Impfungen, Medikamente
Aufpreis bei Unterbringung im Einzelzimmer
Reiseversicherung/ Auslandskrankenversicherung
nicht aufgeführte Mahlzeiten
private Ausgaben und Trinkgelder
Nicht erwähnte Ausflüge
alkoholische Getränke
Zusatzleistungen
 
Ihre Unterkünfte in Uganda

Kampala: Cassia Lodge
Sipi Falls: Sipi River Lodge
Lira: Lilian Towers 
Kidepo Valley Nationalpark: UWA Bandas
Gulu: Churchill Courts
Murchison Falls Nationalpark: Kabalega Lodge
Kibale Forest/Fort Portal: Kibale Forest Lodge
Queen Elizabeth Nationalpark: Marafiki Safari Camp
Bwindi Nationalpark: Chameleon Hill 
Lake Mburo Nationalpark: Rwakobo Rock Lodge

 
Einreisebestimmungen und Gesundheitshinweise Uganda

Deutsche Staatsbürger benötigen zur Einreise in Uganda einen gültigen Reisepass oder einen vorläufigen Reisepass, für Kinder wird ein Kinderreisepass benötigt. Die Dokumente müssen zum Zeitpunkt der Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein. 

Zur Einreise benötigt man zudem ein Visum, das vorher auf der Seite https://visas.immigration.go.ug/ beantragt werden muss. Benötigt werden hierfür Passkopien, Passbilder, ein Gelbfieberimpfnachweis und gegebenenfalls andere Nachweise. Nach abgeschlossenen Verfahren erhält man dann gegen Vorlage des Reisepasses, der Originalnachweise und gegen Bezahlung der Visagebühr von 50US$/ 50€ bei Einreise das Visum. Dieses elektronische Visaverfahren wurde am 1. Juli 2016 eingeführt und sollte sich bis 31. Juli 2016 in einer Übergangsphase befinden. Da das Verfahren noch neu ist, kann es jederzeit zu Änderungen und weiteren Regelungen kommen. Informieren Sie sich hierzu auf der Seite des Auswärtigen Amtes. 

Aufgrund eines Gelbfieberausbruchs Anfang 2016 ist eine Impfung derzeit erforderlich und auch sinnvoll. Die Einreise ohne gültigen Nachweis wird im Moment verwehrt. Gelbfieberimpfstoff ist in Uganda nicht immer vorhanden. Uganda fordert entgegen aktueller medizinischer Forschung noch eine Auffrischimpfung alle zehn Jahre.

Das Auswärtige Amt empfiehlt bezüglich Standardimpfungen einen Abgleich mit dem aktuellen Impfkalender des Robert-Koch Instituts. Informationen hierzu finden Sie unter http://www.rki.de/DE/Home/homepage_node.html.

Landesweit und ganzjährig besteht ein hohes Übertragungsrisiko für Malaria. Besonders die gefährliche Malaria tropica kann tödlich enden und auch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Haben Sie während dieser Zeit Fieber, empfiehlt es sich dringend einen Arzt aufzusuchen. Für kurze Aufenthalte wird eine Malariaprophylaxe empfohlen. Hierfür gibt es auf dem deutschen Markt verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente. Sprechen Sie deshalb vorher unbedingt mit einem Tropenarzt. Da Malaria durch Mücken übertragen wird, wird empfohlen während der Dämmerung helle, langärmelige Kleidung zu tragen, sich in geschlossenen Räumen aufzuhalten, Insektenschutzmittel aufzutragen und unter Moskitonetzen zu schlafen.

2013 betrug die Anzahl der Erwachsenen, die mit HIV/AIDS infiziert waren, 7,4%, Tendenz steigend. Vor allem bei sexuellen Kontakt, Drogenmissbrauch (verschmutze Kanülen, Spritzen) und bei Bluttransfusionen besteht sehr hohes Risiko sich zu infizieren. Kondombenutzung wird deshalb immer dringend empfohlen. 

Sporadisch wird immer wieder von Cholera- und Typhusfällen berichtet. Meistens kam es in Flüchtlingsunterkünften zu Ausbrüchen, aber auch in Armutsvierteln in Kampala kam es zu Erkrankungen. Eine Choleraimpfung sollte man in Abhängigkeit der aktuellen Ausbruchslage eventuell in Erwägung ziehen. Kontaktieren Sie auch hierfür einen Tropenmediziner.

Vom Baden in Süßwassergewässern wird in ganz Uganda abgeraten, aufgrund des Bilharziose Risikos. Bilharziose wird beim Baden, Waten oder bei Freizeitaktivitäten im oder am Wasser durch Wurmlarven übertragen, die in die Haut eindringen.

Die gesundheitliche Versorgung in Uganda ist nicht mit europäischen Standards zu vergleichen. Die hygienischen Zustände sowie die technische und medizinische Ausstattung ist oft problematisch. Touristen wird deshalb der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung mit Rückholversicherung geraten. Reisende sollten die Telefonnummer der Versicherung bei sich tragen und die Versicherung vor Behandlungsbeginn kontaktieren, falls möglich. Ungeachtet dessen wird meist per Vorkasse bezahlt, später können die angefallenen Kosten mit der Versicherung abgerechnet werden.

Weitere Informationen bezüglich Einreise- und Gesundheitshinweisen finden Sie auf der Seite des Auswärtigen Amtes (http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Startseite_node.html). 
 
TERMIN
PREIS
PLÄTZE
04.02.2017 - 24.02.2017
Plätze
ab 3949€

06.05.2017 - 26.05.2017
Plätze
ab 3949€

05.08.2017 - 25.08.2017
Plätze
ab 3949€

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