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Egal ob Campingreise, gehobene Lodge-Safari oder die Besteigung des Kilimanjaro. Ob in der Gruppe, oder individuell nach Maß - bei unseren Tansaniareisen ist für jeden etwas dabei. Allen, die gerne abseits des touristischen Mainstreams reisen möchten, empfehlen wir unsere Studienreisen, die neben einzigartigen Safarierlebnissen auch einen Blick hinter die Kulissen der wirtschaftlichen Entwicklung des Landes ermöglichen und Sie in weniger stark besuchte Teile Tansanias entführen.


Zweifellos, die weltberühmte Serengeti und der Ngorongoro-Krater sind die natürlichen Highlights des Landes, aber auch andere Nationalparks, wie beispielsweise der Tarangire Nationalpark und der Arusha Nationalpark laden zu Tierbeobachtungen ein.

Vorkoloniale Zeit - Portugiesische Seefahrer und Arabische Händler
Um 1000 v. Chr. haben sich im Gebiet des heutigen Tansanias verschiedene Bantu-Gruppen, die ursprünglich aus Westafrika kamen, niedergelassen. Durch den Zuzug von Völkern aus dem Norden Afrikas kam es zunehmend zu einer Vermischung der Kulturen und neue ethnische Gruppen entstanden. Ab dem 8. Jahrhundert drangen vermehrt arabische Händler in das Gebiet vor und betrieben regen Handel mit den Küstenregionen Tansanias.
Der portugiesische Seefahrer Vasco de Gama ebnete durch seine Umsegelung des Horns von Afrika den Weg für portugiesische Stützpunkte im Gebiet.

Auf Sansibar fand er beste Bedingungen vor und in den folgenden Jahrzehnten kam es zu Eroberungen weiter Teile Tansanias durch die Portugiesen. Erst einige Zeit später, ab dem 17. Jahrhundert kam es zur Rückeroberung durch Araber und durch den fehlenden Zusammenhalt der ostafrikanischen Königreiche, gelang es den Arabern immer weiter in das Festland vorzudringen. Beutezüge mit Elfenbein, Nashornhörnern, Gold und Diamanten folgten und der Handel mit Sklaven boomte.

Kolonialzeit - Verwaltung durch Deutschland und Großbritannien
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts gewann Deutschland zunehmend an Einfluss in Ostafrika. 1890 stellten Tanganjika (früherer Name Tansanias), Ruanda und Burundi die profitabelsten Kolonien Deutschlands dar, der Gipfel des Kilimanjaros wurde zur “Kaiser-Wilhelm-Spitze” umbenannt. Die deutsche Kolonialverwaltung regelte nicht nur Finanzen und Steuerabgaben, es wurde außerdem eine Eisenbahnlinie erbaut, die bis heute Bestand hat.

Die Bevölkerung Ostafrikas leistete allerdings jahrelang Widerstand, was immer wieder zu blutigen Auseinandersetzungen zwischen der lokalen Bevölkerung und den Kolonialherren führte. Mit der Ernennung Dar-es-Salaams zur Hauptstadt und dem verstärkten wirtschaftlichen Aufschwung durch die Eisenbahnlinien, ließen sich immer mehr Menschen im Gebiet nieder. Besonders beliebt waren dabei die fruchtbaren Gebiete am Kilimanjaro und die Küstenstadt Dar-es-Salaam. Riesige Plantagen wurden angelegt um eine Versorgung der Heimat mit Früchten, Kaffee und Kautschuk zu gewährleisten.

Der erste Weltkrieg hatte für Ostafrika eine veränderte Aufteilung zur Folge. Das ehemals deutsche Gebiet wurde unter britischen und belgischen Gruppen aufgeteilt. Belgien wurde hierbei Ruanda und Burundi zugeteilt, Großbritannien erhielt das übrige Areal. Das britische Mandat über Tanganjika hielt ganze 40 Jahre an, und dauerte von 1921 bis 1961. Während dieser Periode entwickelte sich das Land zwar eigenständig, jedoch unter der Kontrolle und Verwaltung Großbritanniens. Der Zweite Weltkrieg führte zwar dazu, dass Tanganjika zum Treuhandgebiet der Vereinten Nationen wurde, Unabhängigkeit brachte er jedoch nicht mit sich - Verwaltung, Infrastruktur und Bildungswesen wurden weiterhin durch die Briten reguliert.

Der Ruf nach Unabhängigkeit und Julius Nyerere
Nachdem der Ruf nach Unabhängigkeit an Lautstärke gewann, erklärte Tanganjika im Jahr 1961 seine Unabhängigkeit und Julius Kambarage Nyerere wurde zum ersten Staatspräsident. Indem Nyerere die Revolutionsregierungen Sansibars zu einem Bündnis mit dem Festland drängte, trug er maßgeblich zur Gründung der United Republic of Tanzania im Jahr 1964 bei. Der Name setzt sich zusammen aus den Name Tanganjika, Zanzibar und Azania.

John Pombe Joseph Magufuli - Tansanias neuer Präsident
Heute wird das Land durch den im Oktober 2015 in das Amt des Präsidenten gewählten Dr. John Pombe Joseph Magufuli regiert. Tansania ist eine zentralstaatlich organisierte Präsidialrepublik, wobei Sansibar über weitgehende Autonomie verfügt und einen eigenen Präsidenten, eine eigenständige Regierung und ein Parlament verfügt.
Große Seen und Grabenbruch
Tansania liegt im Osten Afrikas, südlich des Äquators und am indischen Ozean. Außerdem liegen in Tansania drei der größten Seen Afrikas, der Viktoriasee im Norden, der Tanganyikasee im Westen und im Südwesten der Nyasasee, auch Malawisee genannt.

Tansania liegt im so genannten ostafrikanischen Grabenbruch, welcher durch seine Aktivität die höchsten Berge und tiefsten Seen Afrikas hervorbrachte. Oftmals wird in Erläuterungen bezüglich des Grabenbruchs vom West- und Ost-Arm gesprochen. Der West-Arm wird meist als zentralafrikanisches Rift bezeichnet und zeichnet sich vor allem durch noch immer aktive Vulkane aus. Der Ost Arm beeindruckt durch Bergmassive, wie zum Beispiel durch den Kilimanjaro oder den Mount Kenia.

Der beeindruckende Kilimanjaro - Afrikas höchstes Bergmassiv
Der Kilimanjaro ist mit einer Höhe von 5895 m über dem Meeresspiegel das höchste Bergmassiv des afrikanischen Kontinents, der Kibo stellt den höchsten Berg Afrikas dar. Obwohl sich das Massiv in der tropisch heißen Zone Afrikas befindet, handelt es sich um einen der wenigen vergletscherten Hochgebirgszüge des Kontinents, und so kann man nahezu das ganze Jahr über, die weiße Spitze des Berges bestaunen. Um das Kilimanjaro-Massiv wurde 1973 ein Nationalpark gegründet, der die Flora und Fauna schützen soll um sie für zukünftige Generationen zu erhalten. Vor allem unter Touristen erfreut sich die Region großer Beliebtheit und nicht wenige Bergsteiger versuchen ihr Glück.

Gnu-Wanderung im Serengeti Nationalpark und weiße Sandstrände
Westlich des Kilimanjaro befindet sich ebenfalls ein Gebiet, das vor allem für Touristen einen Anziehungspunkt darstellt - der Serengeti Nationalpark. Der Name Serengeti wurde abgeleitet vom Massai Wort “Siringitu”, was so viel wie “das endlose Land” bedeutet und tatsächlich perfekt auf die Serengeti zutrifft, da es sich um eine etwa 30.000 Quadratkilometer große, flache Grassteppe handelt. Jährlich besuchen über 90.000 Touristen die Serengeti, besonders während des Naturschauspiels der Gnu-Wanderung, auch “Great Migration” genannt. Während dieser Wanderung folgen rund 1,3 Millionen Gnus begleitet von Zebras und Antilopen dem Regen und somit dem frischen Gras.

Doch nicht nur die Serengeti und der Kilimanjaro gilt Naturliebhabern als Argument, Tansania einen Besuch abzustatten. Tansania lockt zudem mit weißen Sandstränden an der Küste und auf Sansibar und unberührten Flächen im Westen und Süden des Landes.

Interessant ist hierbei vor allem auch der Tanganjika See, der als zweittiefster See der Erde gilt und in den vier Staaten Tansania, Burundi, Demokratische Republik Kongo und in Sambia. Befindet man sich am Ufer des Sees kann man also bei gutem Wetter die blauen Hügel der demokratischen Republik Kongos sehen. Das einzige etwas größere Passagierschiff, das auf dem See verkehrt, ist die Liembe. Das Schiff stammt noch aus der deutschen Kolonialzeit und hieß früher Graf Götzen.

Gewürzinsel Sansibar und beeindruckende Holztüren aus Teak- oder Mahagoniholz
Wer das Meer dem See vorzieht und zudem Gefallen an weißen Stränden hat, wird sich auf Sansibar sehr wohl fühlen. Sansibar ist ein halbautonomer Teilstaat Tansanias, wobei Sansibar im Gegensatz zum Festland eher muslimisch geprägt ist, 99 % der Bevölkerung sind Muslime. Doch auch wer sich für mehr als nur Strände interessiert, ist auf Sansibar gut aufgehoben. Der historische Sklavenmarkt und verschiedene Gewürzmärkte bieten eine gute Möglichkeit die Insel zu erkunden. Die Art und Weise wie verschiedene Kulturen hier zusammenleben ist allemal einen Besuch wert! Vor allem Stonetown gilt unter Reisenden als besonders sehenswert. Kleine verschlungene Gassen, Häuser aus Korallenstein, Basare und die charakteristischen Türen beeindrucken Besucher aus aller Welt. Die Holztüren, aus Teak- oder Mahagoniholz geschnitzt, stammen aus der Swahili-Kultur, wurden jedoch im Laufe der Zeit modifiziert, je nachdem ob das Haus von Arabern, Indern oder Sansibarern bewohnt wurde.
Bongo Flava - tansanischer HipHop
Das moderne Tansania zeigt sich nicht nur in den großen Städten des Landes, auch in abseits gelegenen Regionen wird die Jugend beeinflusst von neuen Trends. Eine wichtige Rolle spielt hierbei Bongo Flava, wie tansanische Rap Musik genannt wird. Bongo Flava ist zusammen mit Senerap aus dem Senegal, die am weitesten verbreitete Form des afrikanischen Hip Hops. Die Musikrichtung zeichnet sich durch die Sprache aus, in der gesungen bzw. gerappt wird - Swahili. Bekannte Interpreten des Bongo Flava sind unter anderem Diamond Platnumz, Ali Kiba oder Lady Jaydee.

Mobile Money - Rechnungen werden mit dem Handy bezahlt
Ein anderer Trend findet im Bereich des Mobiltelefonmarktes statt. Fast jeder zweite Tansanier nutzt sein Handy inzwischen, um ohne Bargeld zu bezahlen. Die neusten Modelle sind beliebt, egal ob Samsung oder Iphone, der Markt entwickelt sich rasant. Gerade an Orten, wo die Infrastruktur bisher weniger gut ausgebaut ist, ermöglicht das Mobiltelefon neue Möglichkeiten, nicht nur in Sachen Bezahlung, auch in den Bereichen Landwirtschaft und Bildung können durch Mobiltelefone neue Chancen ergriffen werden und zu Verbesserungen beitragen.

Swahili - die Verkehrssprache Ostafrikas 
Wer sich in Tansania zurechtfinden will, kann ohne Probleme auf Englischkenntnisse zurückgreifen. Wer sich allerdings auf der Straße oder auf Märkten anhand der am weitesten verbreiteten Verkehrssprache Ostafrikas verständigen möchte, sollte sich zumindest ein paar Floskeln auf Swahili aneignen. Swahili ist eine Bantusprache, die aus der Begegnung afrikanischer Küstenbewohnern und arabischen Händlern entstanden ist. Gesprochen wird Swahili nicht nur in Tansania, auch in Kenia, Uganda, der demokratischen Republik Kongo und Ruanda kann man sich durchaus mithilfe von Swahili verständigen, auch wenn es oftmals weniger positiv aufgenommen wird.

An sich ist Swahili keine komplizierte Sprache, im Vergleich zum Beispiel zu Deutsch. Die Aussprache ist einfach und auch der Satzbau folgt simplen Regeln. Viele Wörter kann man sich einfach ableiten, wie zum Beispiel der Begriff für Löwe – ‚Simba‘, ist den meisten aus „König der Löwen“ bekannt. Wer das Geschicklichkeitsspiel Jenga kennt, kann sich einfach das Swahili Wort für ‚bauen‘ merken: ‚kujenga‘. 
Von Ugali bis zu Chapati oder Mandazi
Auch kulinarisch Interessierte kommen in Tansania durchaus auf ihre Kosten. Wie in vielen anderen Ländern Afrikas, spielt der Maisbrei eine wichtige Rolle, in Tansania Ugali genannt. Dieser wird mit allem erdenklichen serviert, Eintopf, Fleischgerichten, Fischgerichten oder Bohnen. Da in Tansania neben Christen auch sehr viele Muslime leben, gibt es eher selten Schweinefleisch, dafür findet man jede andere Fleischart, von Hühnchen über Rind bis hin zu Schaf oder Lamm. Fleisch hat definitiv einen hohen Stellenwert in der tansanischen Küche.

Verschiedene Snacks, die man auch überall auf der Straße für wenig Geld zu kaufen sind, sollte man auf jeden Fall probieren! Chapati, eine Art Fladenbrot, oder Mandazi, frittierte Teigbällchen, findet man überall in Tansania.

Chai Maziwa und eisgekühltes ‚Kilimanjaro‘
In Sachen Getränke wird, obwohl er im Osten des Landes angebaut wird, eher weniger Kaffee getrunken. Stattdessen wird sehr viel Tee getrunken, der stark gesüßt und oft auch mit Milch angereichert und dann als Chai Maziwa bezeichnet wird. Biertrinker können sich durch das Biersortiment probieren und ein eisgekühltes ‚Kilimanjaro‘, ein ‚Serengeti‘ oder ein ‚Safari‘ genießen. Wer lieber Wein trinkt, sollte den Wein aus Dodoma versuchen, mit dem Weinliebhaber auf jeden Fall auf ihre Kosten kommen!
Tropische Hitze und Regenzeiten
Durch die Lage nahe des Äquators bedingt, herrscht in Tansania weitgehend tropisches Klima. Vor allem in Küstenregionen ist es oft sehr heiß, schwül und die Luftfeuchtigkeit hoch. Von Reisenden wird dies oft als unangenehm empfunden. Als angenehmste Monate gelten Juni, Juli, August und September, da es in diesem Zeitraum etwas kühler ist. Auch die großen Tierwanderungen der Serengeti fallen in diesen Zeitraum.

Im Nordosten und im Norden des Landes muss man sich auf zwei Regenzeiten einstellen, eine große von März bis Mai und eine kleinere im Oktober/November. Befindet man sich im Süden oder Südwesten Tansanias, gibt es nur noch eine Regenzeit im November/Dezember. Während der Regenzeiten ist grundsätzlich immer mit starken Regenfällen zu rechnen, die durchaus auch sehr lange anhalten können. Vor allem von März bis Mai kommt es dann häufig zu Überschwemmungen, was dazu führen kann, dass Nationalparks und manche Lodges nicht erreichbar sind.
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Mit dem Rad vorbei an riesigen Tierherden, mit Hadzabe Männern auf Honigsuche, zu Gast auf einer Kaffeefarm… bei unserer 15-tägigen Tansaniareise ist jeder Tag ein Höhepunkt. Sogar einen Teil des Kilimanjaro werden Sie erklimmen. Keine Sorge, wir verraten nicht, dass Sie nicht auf dem Gipfel waren.

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Siringitu – endlose Ebene – so nannten die Massai die weite Savanne im Norden Tansanias. Bestaunen Sie die Big Five in der Serengeti und im Ngorongoro Krater und tauchen Sie ein in die bewegte und bewegende Geschichte dieses ostafrikanischen Landes - von den Anfängen der kosmopolitischen Swahili Kultur bis heute …

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War nicht das Richtige für Sie dabei? Kein Problem. Wir lassen Ihnen gerne einen passenden Vorschlag für eine Tansaniareise zukommen.